Gabriele Pape verlässt Erziehungsberatungsstelle nach zwölf Jahren

Landrat Rainer Rempe (rechts) und Kreisrätin Ana Cristina Bröcking (links) verabschieden Gabriele Pape und begrüßen Marco Flöß als neuen Leiter der Erziehungsberatungsstelle. Foto: Landkreis Harburg
Landrat Rainer Rempe (rechts) und Kreisrätin Ana Cristina Bröcking (links) verabschieden Gabriele Pape und begrüßen Marco Flöß als neuen Leiter der Erziehungsberatungsstelle. Foto: Landkreis Harburg
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Zweimal hat Gabriele Pape den Termin für ihren Ruhestand hinausgeschoben. Nun beendet die Diplom-Psychologin ihre Tätigkeit als Leiterin der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Harburg. Zwölf Jahre war sie dort tätig. Landrat Rainer Rempe verabschiedete sie mit einer Feierstunde. Ab Januar übernimmt Marco Flöß die Leitung der Einrichtung.

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Rempe würdigte den Einsatz von Gabriele Pape. „Gabriele Pape hat Akzente gesetzt und sich mit hoher Kompetenz, großem Fachwissen und Erfahrung für die Familien im Landkreis Harburg eingesetzt”, sagt der Landrat. Sie sei eine sehr engagierte und geschätzte Leiterin der Erziehungsberatungsstelle gewesen. Er wünsche ihr alles Gute für den Ruhestand. Zugleich begrüßte Rempe den Nachfolger. 

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„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Marco Flöß diese wichtige Position aus dem Haus nachbesetzen konnten”, sagt er. Gabriele Pape blickt auf ein abwechslungsreiches Berufsleben zurück. Sie geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge in den Ruhestand. „Ich blicke zufrieden auf mein Berufsleben. Es war ein Geschenk, etwas Gutes machen zu können”, sagt sie. Für die Zukunft hat sie feste Pläne. „Das Wort Ruhestand und ich sind nicht kompatibel”, sagt Pape. Sie sei nicht soweit, dass sie nur auf dem Sofa sitze. Die Diplom-Psychologin will künftig selbstständig tätig werden. Nach einer kurzen Aus- und Reisezeit will sie im Frühjahr eine Privatpraxis für Beratung, Therapie und Coaching in ihrem Wohnort Nenndorf eröffnen.

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Nachfolger bringt langjährige Erfahrung mit

Ursprünglich hatte Gabriele Pape eine Verwaltungsausbildung in Hamburg absolviert, bevor sie Psychologie studierte. Sie leitete eine Jugendhilfeeinrichtung für Mädchen, Frauen und Familien, war Dozentin und als Psychotherapeutin auf Mallorca tätig. Nach dem Umzug nach Deutschland übernahm sie die Leitung der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Harburg. „Ich habe einen der großartigsten Berufe, die man sich vorstellen kann. Ich durfte Menschen in schwierigen und herausfordernden Lebenssituationen begleiten”, sagt sie. 

Es habe so viele Highlights gegeben: die vielen Alltäglichkeiten, das Miteinander, die Kontakte. Dabei habe sie ein hochkompetentes Team an der Seite gehabt. Marco Flöß freut sich auf die neue Aufgabe. Der Erzieher und Diplom-Psychologe ist seit acht Jahren bei der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises tätig. Dem 51-Jährigen ist es wichtig, die qualitativ hochwertige Arbeit fortzusetzen und eine Kontinuität zu gewährleisten. Immer stärker gefordert seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Trennungen und Scheidungen. Allgemein habe die psychische Belastung von Kindern und Eltern zugenommen.

Die Erziehungsberatungsstelle ist seit fünf Jahrzehnten der kompetente Ansprechpartner im Landkreis Harburg für die Unterstützung von jungen Menschen und ihren Eltern. Seit 1974 können sich Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche bei Erziehungsfragen, bei persönlichen oder familienbezogenen Problemen sowie bei Fragen und Konflikten im Zusammenhang mit Trennungen und Scheidungen an die Beratungsstelle wenden. Kinder und Jugendliche können die Beratungsstelle auch ohne ihre Eltern aufsuchen. Das Team steht Ratsuchenden an den beiden Standorten in Winsen und Buchholz zur Seite. 

Die Mitarbeiter unterstützen Familien bei allen Fragen, die während der Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftauchen können. Das können Entwicklungsverzögerungen sein, Schlaf‑, Ess- und Sprachstörungen oder Ängste, aber auch Leistungs- und Verhaltensprobleme im Schulalter oder Stress in der Schule. An beiden Standorten arbeitet jeweils ein interdisziplinäres Team aus Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Psychologen und Psychologinnen. Beide Beratungsstellen sind mit sieben Beraterinnen und Beratern sowie einer Teamassistentin ausgestattet. (dh)

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