Diese sechs Kandidaten wollen Bürgermeister in Buchholz werden

Die Bürgermeisterkandidaten für Buchholz im Überblick: Grit Weiland (von links), Dirk Hirsch, Michael Riedel, Heike Werner, Bernhard Unger und Max Ostermeier. Grafik: buchholz-aktuell.de
Die Bürgermeisterkandidaten für Buchholz im Überblick: Grit Weiland (von links), Dirk Hirsch, Michael Riedel, Heike Werner, Bernhard Unger und Max Ostermeier. Grafik: buchholz-aktuell.de

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Buchholz in der Nordheide. Drei Buchholzer, zwei Buchholzerinnen sowie ein Seevetaler wollen Bürgermeisterin oder Bürgermeister von Buchholz werden. Der Wahlausschuss hat die Kandidaturen geprüft und einstimmig zugelassen. Am Sonntag, 13. September 2026 dürfen die Buchholzerinnen und Buchholzer entscheiden, wer künftig an der Spitze ihrer Stadt steht.

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Wer mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen holt, gewinnt direkt. Schafft das niemand, geht es in die Verlängerung. Am Sonntag, 27. September 2026 treten dann die zwei Bestplatzierten in einer Stichwahl gegeneinander an. 

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Die Stadtverwaltung betont, dass bei der Zulassung alle gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen durchlaufen wurden. Neben formalen Kriterien schaute die Stadt auch, ob rechtliche Hindernisse gegen eine Kandidatur sprechen. Bei allen sechs Bewerberinnen und Bewerbern gab es nichts zu beanstanden.

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Diese sechs Personen kandidieren

Dirk Hirsch (parteilos) tritt als Bürgermeister-Kandidat für die CDU in Buchholz an. Foto: Antje Wulf

Dirk Hirsch (parteilos für die CDU/FDP), Jahrgang 1978, arbeitet als Erster Stadtrat und wohnt in Buchholz.

Heike Werner (SPD). Foto: Studio Gleis 11, Jens Schierenbeck

Heike Werner (SPD), Jahrgang 1975, ist Medizinische Fachangestellte und wohnt in Buchholz. Sie kandidiert auch für den Stadtrat in Buchholz und auf Platz 1 für den Ortsrat Steinbeck.

Max Ostermeier kandidiert für die AfD bei der Bürgermeisterwahl in Buchholz am 13. September. Foto: AfD Buchholz

Max Ostermeier (AfD), Jahrgang 1963, ist Diplom-Betriebswirt und wohnt in Seevetal. Er kandidiert auch für den Gemeinderat in Seevetal und für den Ortsrat Fleestedt/Glüsingen/Beckedorf/Metzendorf.

Dr. Michael Riedel. Foto: Gleis 11 / Jens Schierenbeck

Dr. Michael Riedel (Volt, parteiunabhängig für Volt/Die Grünen/Buchholzer Liste), Jahrgang 1968, ist Selbstständiger und wohnt in Buchholz.

Bernhard Unger kandidiert als Bürgermeister für Buchholz. Foto: Hamann

Bernhard Unger (parteilos, unterstützt von den Freien Bürgern Buchholz), Jahrgang 1966, ist Unternehmer und wohnt in Buchholz. Er kandidiert auch für den Stadtrat in Buchholz und den Ortsrat in Holm-Seppensen.

Grit Weiland (WIR für Buchholz) tritt bei der Kommunalwahl im September an. Foto: Jürgen Dee

Grit Weiland (WIR für Buchholz), Jahrgang 1968, ist Psychologin und wohnt in Buchholz. Sie kandidiert auch für den Stadtrat in Buchholz.

Wahl gemeinsam mit den Kommunalwahlen

Am Sonntag, 13. September 2026 wird nicht nur ein neuer Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin gewählt, sondern auch der Stadtrat, die Ortsräte und der Kreistag. Der neue Rathauschef tritt dann im November 2026 sein Amt an. Und das für acht Jahre. Die Mitglieder für Stadt‑, Orts- und Kreistag bleiben fünf Jahre im Amt. Gewählte Bürgermeister können nicht gleichzeitig im Stadtrat vertreten sein.

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Bei den vergangenen Kommunalwahlen in Buchholz im Jahr 2021 hatten SPD, FDP und AfD Stimmen verloren, während Bündnis 90/Die Grünen stark zulegten. 

So stimmten die Buchholzer 2021 für den Stadtrat ab:

  • CDU: 33,0 Prozent
  • SPD: 19,3 Prozent
  • Grüne: 18,6 Prozent
  • Buchholzer Liste: 10,6 Prozent
  • FDP: 10,0 Prozent
  • AfD: 4,6 Prozent
  • Die Linke: 2,2 Prozent
  • dieBasis: 1,8 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag damals bei 60,9 Prozent. Wegen der COVID-19-Pandemie beantragten in Niedersachsen rund 23 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen. (JOTO)

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