
Buchholz in der Nordheide. Nach dem Dachstuhlbrand am Reiherstieg am Samstagnachmittag sind nun weitere Details zum Einsatz bekannt geworden. Die Feuerwehr konnte den Brand nach dreieinhalb Stunden unter Kontrolle bringen. Die Polizei beziffert den Schaden auf bis zu 200.000 Euro.
Das Dach des Einfamilienhauses wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Der geschätzte Schaden liegt laut Polizei zwischen 150.000 und 200.000 Euro. Alle Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen.
Oliver Weiß, Pressesprecher der Feuerwehr Buchholz, teilte mit, dass die Einsatzkräfte gegen 18:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen konnten.
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Um alle Brandstellen zu erreichen, mussten die Feuerwehrleute das Dach großflächig abdecken. „Besonders das Auffinden der Glutnester im Dachbereich gestaltete sich zeitaufwendig”, sagt Weiß.
Dach musste großflächig abgedeckt werden
Durch die örtlichen Gegebenheiten wäre die Einsatzstelle zunächst etwas unübersichtlich gewesen. Der Brandort habe in einem Bereich mit mehreren verwinkelten Wegen gelegen. Die Einsatzkräfte hätten deshalb im hinteren Bereich einen weiteren Einsatzabschnitt von einer parallel verlaufenden Straße aus gebildet.
Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die angrenzenden Straßen. Die Stromversorgung in dem Bereich war kurzzeitig unterbrochen.
Vier Ortsfeuerwehren waren an dem Großeinsatz beteiligt. Neben der Ortsfeuerwehr Buchholz rückten die Ortsfeuerwehren Holm, Trelde und Sprötze an. Die Verstärkung war nötig geworden, weil sich der Brand beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits ausgebreitet hatte.
Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (JOTO)












