Buchholz in der Nordheide/Steinbeck. Scharfe Kritik an der Entsorgungsfirma Knettenbrech + Gurdulic: Ralf Becker (CDU), Ortsbürgermeister aus Steinbeck, hat einen Dringlichkeitsantrag im Kreisausschuss für Kreislaufwirtschaft und zur Atommüllendlagersuche gestellt und fordert den Landkreis Harburg auf zu prüfen, ob eine Seuchengefahr vorliegt. Seit das Unternehmen die Abholung der Gelben Tonnen und Gelben Säcke übernommen hat, klappt im Landkreis nichts mehr, kritisiert der Kommunalpolitiker.
Die öffentliche Hand, also der Landkreis, habe mit diesem ganzen Ablauf unmittelbar nichts zu tun, sagt Becker. Trotz einiger Probleme funktioniere das System grundsätzlich. Nun aber habe das Unternehmen Knettenbrech + Gurdulic die letzte Ausschreibung gewonnen und seitdem klappt im Landkreis Harburg nichts mehr, so der CDU-Politiker.
Auch wenn der Landkreis nicht verantwortlich ist, fordert Becker nun in seinem Dringlichkeitsantrag zum Handeln auf. Er solle prüfen, ob eine Seuchengefahr vorliege. Becker begründet dies mit der langen Abholzeit der Tonnen und dem Wetter.
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Einige Schädlinge wie Ratten kämen gerade im Winter durch die schwierige Nahrungssuche und Kälte in Wohnhausnähe, sagt der CDU-Politiker. Lange Liegezeiten von Gelben Säcken und überfüllte Gelbe Tonnen beförderten das.
Ratten suchen Wärme und Nahrung
Sollte eine Seuchengefahr vorliegen, muss der Müll umgehend abgeholt werden. Wenn Knettenbrech + Gurdulic dies nicht leisten kann, wovon auszugehen ist, kann der Landkreis andere Anbieter damit beauftragen und mit hohen Zusatzzahlungen Knettenbrech + Gurdulic in Rechnung stellen. Parallel fordert Becker den Landkreis auf, die aktuelle Situation beim Auftraggeber von Knettenbrech + Gurdulic oder bei deren Überwachungsbehörde Zentrale Stelle Verpackungsregister anzuzeigen. (tj)













