CDU Buchholz nominiert Bauer einstimmig als Landtagskandidaten

Jan Bauer. Foto: Heide Production
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Buchholz in der Nordheide. Die CDU-Mitglieder im Wahlkreis Buchholz haben Jan Bauer einstimmig als Direktkandidaten für die niedersächsische Landtagswahl nominiert. Die Aufstellungsversammlung fand am Dienstag, 29. September, statt.

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Der amtierende Landtagsabgeordnete wird damit erneut für die CDU bei der Wahl am 26. September 2027 antreten. Bauer gehört dem Niedersächsischen Landtag seit 2022 an. 

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„Ich danke den Mitgliedern sehr für ihr Vertrauen”, sagte Bauer nach der Nominierung. Vor vier Jahren sei er zum ersten Mal für die CDU in diesem Wahlkreis angetreten. Seitdem habe er viele Menschen kennengelernt und unzählige Gespräche geführt. Er habe eine Menge darüber gelernt, was parlamentarische Arbeit bewirken kann, so Bauer, „und manchmal auch darüber, wie viel Hartnäckigkeit man braucht, bis sich etwas bewegt”.

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Arbeit in Ausschüssen und als Sprecher

Der Abgeordnete arbeitet im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. Er ist seniorenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender des Petitionsausschusses. Die Arbeit mit den Anliegen einzelner Bürger habe seinen Blick auf Politik geprägt. Nicht jedes Problem lasse sich politisch lösen, sagte Bauer, „aber jeder hat Anspruch darauf, dass wir genau hinschauen und zuhören”.

Inhaltlich standen in den vergangenen Jahren Pflege und medizinische Versorgung im Mittelpunkt seiner Arbeit. Im Wahlkreis beschäftigten ihn der Erhalt der Krankenhausstandorte Buchholz und Winsen, die wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie zahlreiche konkrete Anliegen aus Buchholz, Jesteburg, Tostedt und Hollenstedt.

Selbstkritische Bilanz nach vier Jahren

„Ich habe in diesen vier Jahren nicht alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe”, räumte Bauer ein. Aber er habe versucht zuzuhören, dranzubleiben und Dinge voranzubringen. Genau so möchte er weiterarbeiten, sagte der Kandidat: „Probleme lösen, begonnene Projekte zu Ende bringen und dafür sorgen, dass unsere Region ein guter Ort zum Leben, Arbeiten und Altwerden bleibt.”

Bis zur Wahl liegt noch ein Jahr vor den Beteiligten. Das möchte Bauer nutzen, um weiter viel vor Ort zu sein, zuzuhören und für die Positionen seiner Partei zu werben. „Ein Direktmandat bekommt man nicht geschenkt”, sagte er. Dafür müsse man gemeinsam arbeiten und die Menschen davon überzeugen, dass die CDU gute Antworten für Niedersachsen und die Region habe.

Anspruch auf Regierungsverantwortung

Das Ziel der CDU müsse sein, bei der Landtagswahl wieder stärkste Kraft zu werden und Verantwortung für Niedersachsen zu übernehmen, erklärte Bauer. Dafür brauche es eine starke CDU vor Ort, viele engagierte Unterstützer und einen Wahlkampf, der nah bei den Menschen sei. „Ich freue mich darauf”, sagte der Kandidat. (dh)

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