Buchholz in der Nordheide. Der Ausschuss für Bauen, Ordnung, Feuerschutz und Kommunalbetrieb hat den Antrag auf ein eigenes Kennzeichen BUN für Buchholz abgelehnt. Nur zwei SPD-Mitglieder stimmten dafür. Alle anderen Ausschussmitglieder votierten dagegen.
Frank Piwecki von der Gruppe SPD-Fraktion/Die Linke hatte beantragt, dass die Verwaltung beim Land Niedersachsen die Zulassung eines regionalen Nummernschilds für Buchholz erwirken soll.
Matthias Krohn, Leiter der Buchholzer Verkehrsbehörde, erklärte in der Sitzung, dass die rechtliche Situation eindeutig sei: „Die Stadt Buchholz kann keinen eigenen Antrag stellen. Wir können lediglich den Landkreis bitten, bei der Landesbehörde einen Antrag an die Bundesbehörde zu stellen.” Der Landkreis habe aber bereits mitgeteilt, dass er dies nicht tun werde.
Debatte um Identität und Prioritäten
Michael Gerke (SPD) argumentierte für das Kennzeichen. Es sei identitätsstiftend für Buchholz und ein Zeichen für die Allgemeinheit. Die SPD verwies in ihrem Antrag darauf, dass andere niedersächsische Städte wie Achim, Buxtehude oder Wildeshausen ebenfalls eigene Kennzeichen anstrebten. Viele dieser Städte seien kleiner als Buchholz.
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Die Gegner des Antrags sahen andere Themen als wichtiger an. Sophie Arps (CDU) sagte, es gebe in Buchholz wichtigere Themen für die Verwaltung. Diese sei schon genug belastet.
Buchholzer Autofahrer müssen also weiterhin mit dem Kennzeichen WL der Kreisstadt Winsen an der Luhe fahren. Eine Änderung der rechtlichen Grundlagen ist nicht absehbar. (JOTO)











