Büsenbachtal und Brunsberg: Ranger verstärken Kontrollen wegen Rodlern

Die verschneite Heidelandschaft am Brunsberg lockt viele Rodler an - doch die Naturschutzbehörde mahnt zur Rücksicht. Foto: Landkreis Harburg
Die verschneite Heidelandschaft am Brunsberg lockt viele Rodler an - doch die Naturschutzbehörde mahnt zur Rücksicht. Foto: Landkreis Harburg
Werbung
Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Brandgeist Anzeige - Klicken um die Webseite Brandgeist zu besuchen

Buchholz in der Nordheide. Die ergiebigen Schneefälle der letzten Tage haben die Nordheide in ein Winterwunderland verwandelt. Besonders die malerische Landschaft in den Naturschutzgebieten Büsenbachtal und am Brunsberg zieht derzeit viele begeisterte Besucher zum Schlittenfahren an. 

Werbung
SPD Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen

Die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung bittet jedoch eindringlich darum, die Rücksichtnahme auf Tiere und Pflanzen nicht zu vergessen. Die beiden beliebten Heidegebiete sind streng geschützte Lebensräume, die auch im Winter besondere Ruhe benötigen. In den Heidekraut-Beständen, in der Streuschicht und dicht unter der Erdoberfläche überwintern zahlreiche Insekten, Reptilien und andere Kleintiere. 

Werbung

Durch das Schlittenfahren abseits der Wege wird die Schneedecke massiv verdichtet. Dies entzieht den darunter liegenden Tieren die notwendige Isolationsschicht gegen Frost und kann zu tödlichen Verletzungen führen. Zudem werden die empfindlichen Triebe von Heidepflanzen durch Schlittenkufen zerstört.

+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++

Ranger verstärken Kontrollen

„Der Schutz dieser wertvollen Landschaften ist eine Gemeinschaftsaufgabe”, sagt die Naturschutzbehörde. Sie bittet alle Besucher, die Schönheit der Gebiete von den Wegen aus zu genießen. Zum Schutz der empfindlichen Heideflächen sei das Betreten der Gebiete nur auf den Wegen erlaubt. Das Verlassen der Wege, auch zum Schlittenfahren, sei verboten.

Aufgrund des starken Besucherzustroms werden die Ranger der kreiseigenen Landschaftswacht in den kommenden Tagen verstärkt Kontrollen durchführen. Beide Gebiete wurden im Sommer 2024 neu als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Es gelten unter anderem ganzjährig ein Wegegebot, ein Leinen- und Wegegebot für Hunde sowie ein Verbot für den Betrieb von Drohnen. (dh)

Werbung
SHELL Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Hier geht es zur Webseite von Kervita