Buchholz in der Nordheide. Welche Werte halten eine Stadt zusammen? Diese Frage stellt Heinrich Helms vom Buchholzer Bündnis für Demokratie. Um darüber ins Gespräch zu kommen, lädt das Bündnis für Dienstag, 1. September, zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Rathauskantine ein. Demokratie sei nicht nur etwas für Fachleute oder Sonntagsreden, betont das Bündnis. Für ein vielfältiges Leben in Buchholz brauche es die Mitwirkung aller Bürgerinnen und Bürger.
Zwar sei es beeindruckend, wie viele Menschen sich ehrenamtlich am Zusammenleben beteiligten. Wichtig sei aber auch, Erfahrungen auszutauschen und zu diskutieren, was nötig ist, um demokratische Strukturen im Alltag zu sichern und weiterzuentwickeln. Das Bündnis wirft dabei mehrere Fragen auf: Wer unterstützt eigentlich die Kommunalpolitiker, die viele Stunden ihrer Freizeit für die Stadt einsetzen? Wer kontrolliert sie, wo es nötig ist?
Auch die Bürgerbeteiligung steht auf dem Prüfstand. Was sei aus den Ansätzen geworden, die nach den Vorarbeiten zu einer Stadtentwicklungsplanung 2015 wieder einschliefen, fragt das Bündnis. Wie können Klimaforum oder Seniorenbeirat wirklich wirksam werden? Über diese und ähnliche Fragen wolle man mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.
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Drei Buchholzer berichten von ihren Erfahrungen
Die Veranstaltung beginnt mit einem Gespräch, das drei Bürger aus Buchholz über ihre Erfahrungen mit der Zivilgesellschaft führen werden. Oliver Weiß, Vorsitzender der Wirtschaftsrunde und Pressesprecher der Feuerwehr Buchholz, wird dabei sein. Ebenso Wilhelm Nordmann, Pastor und engagierter Bürger mit Auslandserfahrung. Als dritter Gesprächspartner nimmt Ingo Engelmann vom Bündnis für Demokratie teil, der langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik und verschiedenen Initiativen mitbringt. Nach dem Gespräch ist Zeit für Fragen und Kommentare des Publikums.
Im zweiten Teil des Abends diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Runden selbst verschiedene Schwerpunkte. Dabei geht es um Fragen wie: Wie erreicht man, dass sich niemand abgehängt oder alleingelassen fühlt? Wie können die Schwächeren gestützt werden? Wie und warum wird der normale Bürger tätig? Wie kommt man zu Selbstwirksamkeit und Nachhaltigkeit?
Ergebnisse werden dokumentiert
Die Ergebnisse werden dokumentiert und vom Buchholzer Bündnis für Demokratie weiter verfolgt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 1. September, um 19 Uhr in der Rathauskantine am Rathausplatz 1 statt. Das Bündnis für Demokratie tagt öffentlich immer am zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr im Rathaus. (dh)
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