
Buchholz in der Nordheide. Erstmals ersetzte in diesem Schuljahr eine Prüfungsdebatte eine schriftliche Klassenarbeit: Am Albert-Einstein Gymnasium traten am Dienstag die besten Rednerinnen und Redner des neunten Jahrgangs beim Wettbewerb Jugend debattiert gegeneinander an.
Am Ende setzten sich Mirja Schweigert und Celine Märgner durch. Jugend debattiert ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler lernen, sich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen auseinanderzusetzen. In mehreren Runden debattieren sie nach festgelegten Regeln mit klarer Struktur, fairer Redezeit und sachlicher Argumentation.
Bewertet werden Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis und Überzeugungskraft. Ziel ist es, die demokratische Debattenkultur zu fördern. Mehrere Wochen bereiteten sich die Neuntklässler auf die Prüfungsdebatte vor: mit Recherche, Argumentationsübungen und zahlreichen Probedebatten. Nach diesen Übungen wurden verschiedene Schüler ausgewählt oder meldeten sich freiwillig, um vor Publikum und Jury gegeneinander anzutreten. Gezielt vorbereitet wurden sie unter anderem von Deutschlehrer Dominik Höhl, der für die Organisation von Jugend debattiert am AEG zuständig ist.
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Hohes Niveau in allen Runden
Bereits in den Vorrunden wurde deutlich, wie hoch das Niveau in den Debatten war. Die Teilnehmenden diskutierten Streitfragen wie „Sollen Schüler ihre Schule selber putzen?”. Im Finale standen sich vier Debattierende zur Frage „Soll es einen alljährlichen Schüleraustausch zwischen alten und neuen Bundesländern geben?” gegenüber.
Die Jury, bestehend aus Lehrkräften und Schülern, beriet sich anschließend lange. Schweigert und Märgner werden das Gymnasium am Dienstag, 27. Januar 2026, beim Regionalwettbewerb in Zeven vertreten. „Ich möchte allen Beteiligten zu unserem gelungenen Debattier-Wettbewerb herzlich gratulieren”, sagt Höhl. Besonders beeindruckt habe ihn, wie sicher die Schülerinnen und Schüler auftraten und wie konstruktiv sie aufeinander eingegangen seien. „Sie haben heute bewiesen, wie wertvoll echte Streitkultur für unsere Schulgemeinschaft ist”, sagt der Deutschlehrer. (dh)










