
Buchholz in der Nordheide. In der Schule übernachten, gemeinsam bis tief in die Nacht knobeln und morgens in der Cafeteria frühstücken: 65 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Am Kattenberge haben vom Freitag, 21. November, auf Samstag, 22. November, an der ersten Langen Nacht der Mathematik ihrer Schule teilgenommen.
Das GAK war Teil eines europaweiten Projekts mit über 550 Schulen und fast 22.000 Teilnehmenden. Um 18 Uhr starteten alle Schulen gleichzeitig mit den Aufgaben der ersten Runde. Die Buchholzer Schüler knobelten in mehreren Jahrgangsteams an den Aufgaben. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Gegen 2.30 Uhr morgens hatte das erste Team aus den Jahrgängen fünf und sechs die erste Runde vollständig gelöst und damit die Aufgaben für die zweite Runde freigeschaltet.
Kurz darauf folgte ein zweites Team aus den Jahrgängen fünf bis sieben. Dem Team der Jahrgänge sieben bis neun fehlte am Ende nur eine einzige Teilaufgabe für den Einzug in die zweite Runde.
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Zwei Stunden für eine Aufgabe
„Das war ein Wahnsinns-Teamevent”, sagt Jenny Bretschneider, die verantwortliche Mathe-Lehrerin am GAK. Dass die Kinder sich teilweise zwei Stunden lang gemeinsam mit nur einer einzigen Aufgabe beschäftigt hätten, bis sie gelöst war, sei für alle eine einzigartige Erfahrung gewesen. Gegen 3 Uhr nachts fielen die Schülerinnen und Schüler müde, aber glücklich in ihre Luftmatratzen.
Am Morgen weckte sie Mathe-Lehrer Lukas Dieckhoff, der ebenfalls in der Schule übernachtet hatte, mit dem Nana Mouskouri-Klassiker „Guten Morgen, Sonnenschein” zum gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria. Der Erfolg des GAK kann sich sehen lassen: Nur knapp ein Drittel aller Schulgruppen schaffte es europaweit überhaupt in die zweite Runde. Die Eltern hatten für ihre Kinder ein Buffet zusammengestellt, von dem das GAK-Kollegium am Montag noch frühstücken konnte. „Das müssen wir irgendwann wiederholen, damit können alle rechnen”, sagt Bretschneider. (dh)










