
Buchholz in der Nordheide. Zehntausende Radfahrende aus Hamburg und dem Umland demonstrieren am Sonntag, 21. Juni, für den Ausbau sicherer Radinfrastruktur. Bei der Fahrradsternfahrt in der Metropolregion Hamburg starten Radelnde von mehr als 80 Punkten aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zum gemeinsamen Ziel am Hamburger Jungfernstieg.
Aus Buchholz geht es um 10.45 Uhr am Killtec los. Eine weitere Gruppe startet um 11.40 Uhr am Waldbad Sieversen. Beide Gruppen fahren gemeinsam mit tausenden anderen Radfahrenden zum Jungfernstieg. Dort soll die Abschlussveranstaltung um 15 Uhr beginnen.
Ein besonderer Höhepunkt der Sternfahrt ist in diesem Jahr wieder die Strecke über die Köhlbrandbrücke. Von dort haben die Teilnehmenden einen weiten Blick über den Hafen und die Stadt.
Was die Demonstranten fordern
Sichere Infrastruktur für Radfahrende in Kombination mit Tempolimits soll Menschenleben schützen. Die Organisatoren betonen, dass solche Maßnahmen alle Verkehrsteilnehmenden vor schweren Unfällen schützen. Zudem profitieren Menschen gesundheitlich durch die körperliche Bewegung beim Radfahren. Die Förderung des Radverkehrs sei zudem zentral für die Einhaltung der gesetzlichen Klimaziele.
Konkret fordern die Veranstalter für den Landkreis Harburg den konsequenten Ausbau sicherer Radinfrastruktur. Die Verkehrsplanung soll sich nach den schwächsten Verkehrsteilnehmenden ausrichten. Tempo 30 soll überall dort angeordnet werden, wo die neue Straßenverkehrsordnung es ermöglicht. Außerdem verlangen sie sicheres Fahrrad-Parken an den Bahnhöfen.
Die Fahrradsternfahrt findet in diesem Jahr im Aktionszeitraum von STADTRADELN statt. Die Organisatoren rufen alle Radfahrenden im Landkreis auf, sich auch an dieser Aktion zu beteiligen. Informationen und Anmeldung gibt es unter stadtradeln.de. (tj)










