Buchholz hat die teuersten Krippen-Gebühren im Landkreis Harburg

Pia Lucienne Bänecke und Alexander Brammer setzen sich für eine Entlastung von Familien bei den Betreuungskosten ein. Foto: Frerk Meyer
Pia Lucienne Bänecke und Alexander Brammer setzen sich für eine Entlastung von Familien bei den Betreuungskosten ein. Foto: Frerk Meyer

Werbung

Werbung

Kreisvolkshochschule - Hier geht es zur Webseite

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Hier geht es zur Webseite

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Hier geht es zur Webseite

Buchholz in der Nordheide. Bis zu 760 Euro im Monat müssen Eltern in Buchholz für acht Stunden Krippen-Betreuung zahlen. Damit hat die Stadt den höchsten Wert im gesamten Landkreis Harburg. Die Grünen kritisieren diese Entwicklung scharf und fordern einen Kurswechsel in der Gebührenpolitik.

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Michael Riedel Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen

Werbung

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Hier geht es zur Webseite

Werbung

WABA Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen

„Es ist ungerecht, dass Familien mit so hohen Summen belastet werden”, sagt Alexander Brammer, Kreistagskandidat der Grünen. Die Wohn- und Nebenkosten seien massiv gestiegen. „Die Kita-Gebühren sollten nicht die nächste finanzielle Hürde für Familien sein”, sagt Brammer. 

Werbung

Besonders kritisch sehen die Grünen die aktuelle Berechnungsgrundlage. In Buchholz müssen Familien in der Regel zwischen zehn und 15 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Elternbeiträge aufwenden.

Wenn sich Arbeiten nicht mehr lohnt

„Viele Familien stehen vor der Wahl: Arbeiten oder Betreuung?”, sagt Pia Lucienne Bänecke, Ratsherrin und erneute Kandidatin für den Rat der Stadt Buchholz. Wenn das verdiente Geld direkt wieder in die Kita-Gebühren fließe, würden Eltern sich fragen, ob sich Arbeiten überhaupt noch lohne. „Das trifft vor allem Frauen und erschwert ihnen den Weg zurück in den Job”, sagt Bänecke. Eine sozial gerechte Kinderbetreuung sei auch ein Beitrag zu mehr Gleichberechtigung.

Das Land Niedersachsen stellt seit diesem Jahr landesweit eine zusätzliche Finanzhilfe für die Städte und Gemeinden zur Verfügung. „Diese Mittel könnten genutzt werden, um die bisherigen Elternbeiträge zu kompensieren”, sagt Bänecke. Das zusätzliche Geld biete auf jeden Fall die Möglichkeit, die Elternbeiträge zu senken.

Osnabrück als Vorbild

Dass eine massive finanzielle Entlastung der Eltern möglich ist, zeigt nach Ansicht der Grünen das Beispiel der Stadt Osnabrück. „Wir fordern, dass diesem Beispiel gefolgt wird”, sagt Brammer. Kinder sollten kein finanzielles Risiko sein. „Die Kinderbetreuung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der ein Teil der Kosten nicht allein auf die Eltern abgewälzt werden sollte”, sagt der Kreistagskandidat.

Konkret fordern die beiden Kandidierenden eine kurzfristige Senkung der Elternbeiträge mit dem langfristigen politischen Ziel, die Krippengebühren abzuschaffen. Bänecke und Brammer wollen sich auf Stadt- und Kreisebene dafür einsetzen, faire Bedingungen im gesamten Landkreis zu schaffen. (tj)

Politische Werbung

Transparenzhinweis

Grüne Landkreis Harburg - Hier geht es zur Webseite

Werbung

SHELL Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen