Buchholz in der Nordheide. Am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) summt und brummt es. Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen kümmern sich in der Bienen-AG um mehrere Bienenvölker auf dem Schulgelände. Das Angebot verbindet praktisches Lernen mit Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Unter der Leitung von Biologielehrer Marggraf treffen sich die jungen Imkerinnen und Imker jede Woche. Sie pflegen die Bienenstöcke, beobachten den Zustand der Völker und lernen mehr über das Leben der Honigbiene. Mit Schutzanzug, Smoker und viel Neugier gehen die Kinder ans Werk. Ihr Ziel ist es, die Bienen gut durch das Jahr zu bringen.
„Es ist beeindruckend, wie engagiert die Schülerinnen und Schüler sind”, sagt Marggraf. Neben der praktischen Arbeit mit den Tieren steht auch Theorie auf dem Plan: Bestäubung, Wachsproduktion, Schwarmbildung und die Bedeutung der Bienen für das Ökosystem. Die Bienen-AG betreut zudem ein großes Insektenhotel in der Nähe der Bienenstöcke, das vor allem von Wildbienen gut angenommen wird.
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Vom Stock ins Glas
Ein besonderes Highlight im Jahresverlauf ist die Honigernte. Gemeinsam schleudern die Kinder den selbst erzeugten Honig, füllen ihn in Gläser ab und gestalten liebevoll eigene Etiketten. Der goldene Lohn ihrer Arbeit wird innerhalb der Schulgemeinschaft verkauft. Der Erlös fließt vollständig in die Weiterfinanzierung der Bienen-AG, etwa für neue Schutzkleidung, Werkzeuge oder den Ausbau der Behausungen.
Das Projekt vermittelt nicht nur biologisches Fachwissen, sondern auch Teamarbeit, Verantwortung und Nachhaltigkeit. „Ich wusste gar nicht, dass Bienen so wichtig für die Natur sind. Jetzt achte ich viel mehr darauf, dass Blumen für sie da sind.”, sagt ein Fünftklässler begeistert. (dh)











