Auf Spurensuche: Dritte Ausgabe des Historischen Jahrbuchs Harburg erschienen

Das diesjährige Redaktionsteam. Von links: Rolf Wiese, Hartmut Blecken, Arndt Ernst, Giesela Wiese und Wilhelm Westermann.
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Buchholz in der Nordheide. Das „Historische Jahrbuch für den Landkreis Harburg“ ist in seiner dritten Ausgabe erschienen und ab sofort im Buchhandel erhältlich. Nach dem großen Zuspruch der beiden Vorgängerbände setzt das neue Jahrbuch die erfolgreiche Reihe fort. 

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Insgesamt 17 Autorinnen und Autoren präsentieren darin die Ergebnisse ihrer heimatkundlichen und historischen Forschungen. Die Beiträge widmen sich unterschiedlichen Aspekten der Regionalgeschichte und bieten spannende Einblicke in die Vergangenheit des Landkreises Harburg. 

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Engagierte Historikerinnen und Historiker stöberten durch sämtliche eingestaubte Truhen, eroberten Schätze auf Dachböden, durchforsteten Archive oder förderten Erkenntnisse buchstäblich aus der Erde zutage. Die Leserinnen und Leser erwartet auf 204 Seiten ein bunter und spannender Blumenstrauß aus den Bereichen Regionalgeschichte, Archäologie, Kultur, Plattdeutsch und Natur.

Auch in diesem Jahr erhält das Jahrbuch einen Serviceteil für heimatkundlich Interessierte. Dieser Buchteil erzählt von der jüngsten Heimatforschertagung, enthält Übersichten über die regionalen Heimat- und Geschichtsvereine sowie die Archive der Region. Abgerundet wird der Serviceteil von Buchvorstellungen aktueller heimatkundlicher Neuerscheinungen.

Geschichten von früher und aus jüngster Zeit

Das Hauptkapitel zur Regionalgeschichte eröffnet der Roydorfer Heimatforscher Hartmut Blecken mit dem Thema der Winsener Marsch: der Regulierung der Ilmenau und ihren langwierigen Kanalbauplänen. In seinem Beitrag zur Förderung der Bienenhaltung im 18. Jahrhundert widmet sich Wilhelm Westermann einem wichtigen Wirtschaftszweig der Region.

Der Seevetaler Gemeindearchivar Arndt-Hinrich Ernst widmete sich in seinen Texten der jüngeren und spannenden Geschichte der Spielbank Hittfeld. In weiteren Wortbeiträgen geht es um die Neuapostolische Kirche in Stelle und das Krankenhaus in Buchholz in der Nordheide. Über die Zehntverhältnisse in Maschen und Glüsingen sowie Beiträge über Wegegeldhäuser geht es im letzten Teil der Regionalgeschichte.

Im Kapitel zur Archäologie schildert Ole Uecker seine Ausgrabungen auf der Burg Horst. Das darauffolgende Kulturkapitel beleuchtet die Entwicklung und die Perspektiven des Museums in Winsen (Luhe) sowie seines Trägervereins und gewährt Einblicke in die Restaurierungsarbeiten an der Kunststätte Bossard. Dieser Themenbereich endet mit einem Bericht über den 15. Kultursommer im Landkreis Harburg.

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Das Kapitel über die Natur der Region versammelt Beiträge zur Bestandsaufnahme der Pflanzenvielfalt im Landkreis Harburg sowie zur historischen Perlenfischerei in der Lüneburger Heide. Der Abschnitt zum Plattdeutschen widmet sich der regionalen Sprache: Ein Beitrag rückt Friedrich Freudenthal, Heimatschriftsteller (*1849, †1929), in den Fokus, ein weiterer vergleicht aufschlussreich den ostpreußischen Dialekt mit dem Plattdeutschen.

Daten zum Buch

Das „Historisches Jahrbuch für den Landkreis Harburg 2026“ ist in der Schriftenreihe des Heimat- und Museumsvereins Winsen (Luhe) erschienen. Erhältlich ist das Jahrbuch im Museumsladen des Museums im Marstall, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe), sowie in den regionalen Buchhandlungen (ISBN 978–3‑946053–29‑3) für 14,50 Euro. (af)

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