
Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Die Integrierte Regionalleitstelle Lüneburger Heide hat einen neuen Geschäftsführer. Andreas Wiebusch hat am Freitag, 1. Mai, die Leitung der gemeinsamen Anstalt des öffentlichen Rechts der Landkreise Harburg, Heidekreis, Lüneburg und Rotenburg (Wümme) übernommen.
Der Bauingenieur steuert die Aufbauphase der neuen Regionalleitstelle am Standort Rotenburg (Wümme). Wiebusch ist für die Vorbereitung und den Start des Echtbetriebs der Integrierten Rettungsleitstelle verantwortlich. Die vier Landkreise hatten 2024 beschlossen, ihre Leitstellen für Rettungsdienst und Feuerwehr in einer gemeinsamen Integrierten Regionalleitstelle zusammenzuführen.
Der neue Geschäftsführer bringt langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Technik, Organisation und IT mit. Wiebusch hat neben seinem Studium als Bauingenieur ein Aufbaustudium in angewandter Informatik absolviert. Er hat in verschiedenen Funktionen Projekte, Teams und Organisationen geleitet und Veränderungsprozesse begleitet. Dabei sammelte er Erfahrung sowohl in der freien Wirtschaft als auch mit Verwaltungen und Universitäten.
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Seine Aufgabe ist es, den Bau des neuen Gebäudes, die Einrichtung der gemeinsamen IT-Struktur und die Steuerung des Personals zu begleiten und zu gestalten. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Notruf- und Einsatzlenkung für die Menschen in den vier Landkreisen zu schaffen.
Zusammenarbeit der vier Landkreise im Fokus
„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, gemeinsam mit den vier Landkreisen die neue Integrierte Regionalleitstelle aufzubauen”, sagt Wiebusch. Eine leistungsfähige Rettungsleitstelle sei ein wichtiger Baustein für die Versorgung der Menschen in Notfällen. Ihm sei wichtig, die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven zusammenzubringen und in einem guten Miteinander eine moderne, verlässliche Struktur für die Region zu schaffen.
Die neue Leitstelle wird in Rotenburg (Wümme), Ortsteil Mulmshorn, gebaut. Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Versorgung der Bevölkerung in Notfällen langfristig zu sichern, die Qualität weiter zu verbessern und Ressourcen effizienter einzusetzen. Mit der Besetzung der Geschäftsführung ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Aufbau der Integrierten Regionalleitstelle getan. In den nächsten Jahren stehen Planung, Bau und Inbetriebnahme der Regionalleitstelle im Mittelpunkt.
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(dh)










