
Buchholz in der Nordheide. Seit Jahresbeginn gibt es in Buchholz keine Altkleidercontainer mehr. Die Stadt hat die Anbieter mit hohen Standgebühren vertrieben, obwohl fast alle Kommunen im Umkreis die Gebühren gesenkt haben. Umweltsündern entsorgen die Kleidung trotzdem an den alten Standorten wie der Maurerstraße.
Die neuste Idee aus dem Buchholzer Rathaus: Hinweisschilder sollen Umweltsünder auf die Müllumschlaganlage in Nenndorf hinweisen, wo der Landkreis neuerdings Container für Altkleider bereithält. Aufstellen soll die Schilder der Landkreis Harburg. Das fordert die Stadt jetzt in einer Pressemitteilung.
Doch der Landkreis sagt: „Nein”. Katja Bendig vom Landkreis Harburg zu buchholz-aktuell.de: „Wir halten ein Hinweisschild für nicht zielführend und werden auch keines anbringen.” Die Container in Nenndorf würden gut angenommen, die Abholung funktioniere reibungslos.
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Die Stadt begründet ihre Forderung so: An den alten Stellplätzen stehen Glascontainer, für die der Landkreis zuständig sei. Also solle er dort auch Schilder aufstellen. Der Landkreis sieht das anders: Weder das Grundstück noch die Glascontainer gehörten ihm. Zwei Behörden, zwei Meinungen, kein Schild.
Es gab schon einmal ein Hinweisschild
Ein Hinweisschild neben den Altglascontainer an der Maurerstraße gab es übrigens schon einmal. Es erklärte, was in Altkleidercontainer gehört. Auf dem Schild prangten das Logo und die Kontaktdaten der Stadt Buchholz.

Wer baut das Hinweisschild auf? Und hilft es überhaupt gegen die illegale Entsorgung? Es bleibt spannend in Buchholz. (JOTO)












