
Buchholz in der Nordheide. Rund 80 Menschen besuchten am Samstag, 7. Februar, die Eröffnung der Ausstellung „Let’s talk about Sexism” in der Stadtbücherei Buchholz. Die Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen hörten den Reden der beiden Organisatorinnen Marion Ellenberger und Pia Bänecke zu und betrachteten die ausgestellten Plakate und Bilder.
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Die Ausstellung kombiniert zwölf Informationstafeln des Bundesministeriums mit 24 Bildern und Collagen regionaler Künstlerinnen und Künstler. „Sexismus im Alltag ist oft leise”, sagte Ellenberger. Er zeige sich in beiläufigen Kommentaren, in Erwartungen, in Blicken und in Strukturen, die so normal erschienen, dass man sie kaum noch hinterfrage. Man erlebe ihn am Arbeitsplatz, in Kultur und Medien, im öffentlichen Raum, aber auch in der Familie, sagte die Organisatorin.
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Künstler im Alter von 14 bis über 70 Jahre beteiligt
Die Kunstwerke entstanden in einem Workshop mit Künstlerinnen und Künstlern des offenen Ateliers Mopsblau um Katja Staats. Die Beteiligten im Alter von 14 bis über 70 Jahren haben sich im vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema beschäftigt. „Sie übersetzen Erfahrungen, Gefühle und Widersprüche in eigene Bilder. Sie sind persönlich, direkt und manchmal unbequem”, sagte Ellenberger.
Bänecke betonte in ihrer Rede, dass auch Frauen solidarisch und feministisch sein müssten. „Feminismus ist kein Männerhass. Feminismus ist die einfache Idee, dass alle Menschen – egal welchen Geschlechts – die gleiche Freiheit, die gleiche Sicherheit, die gleichen Chancen verdienen”, sagte die Stadträtin. Man könne Rahmen setzen in Schulen, Vereinen und bei Veranstaltungen. Der wichtigste Hebel bleibe jedoch die Kultur, sagte Bänecke. Die Ausstellung ist noch bis Donnerstag, 26. Februar, in der Stadtbücherei zu sehen. (dh)
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