500 Zuschauer, ein Favorit, eine stille Kandidatin: So lief die Bürgermeisterdebatte in Buchholz

Fünf Kandidaten und Kandidatinnen, ein Podium: (v.l.) Bernhard Unger (parteilos), Grit Weiland (Wir für Buchholz), Moderator Oliver Weiß, Michael Riedel (parteilos, unterstützt von Volt/Grünen/Buchholzer Liste), Dirk Hirsch (parteilos, unterstützt von CDU/FDP) und Heike Werner (SPD) stellten sich der Diskussion vor mehr als 500 Gästen. Foto: JOTO
Fünf Kandidaten und Kandidatinnen, ein Podium: (v.l.) Bernhard Unger (parteilos, unterstützt von den Freien Bürgern Buchholz), Grit Weiland (Wir für Buchholz), Moderator Oliver Weiß, Michael Riedel (parteilos, unterstützt von Volt/Grünen/Buchholzer Liste), Dirk Hirsch (parteilos, unterstützt von CDU/FDP) und Heike Werner (SPD) stellten sich der Diskussion vor mehr als 500 Gästen. Foto: JOTO

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Buchholz in der Nordheide. Es sind nicht einmal zehn Minuten vergangen, da hat Moderator Oliver Weiß von der Buchholzer Wirtschaftsrunde schon die erste Überraschung des Abends zu verkünden: „Wir sind bis auf den letzten Platz belegt.” Mehr als 500 Menschen haben sich in die Empore gedrängt, draußen stehen noch weitere, die keinen Platz mehr finden. So voll war es seit Jahren nicht mehr bei einer Bürgermeisterdiskussionsrunde in Buchholz.

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Sechs Personen kandidieren für das Bürgermeisteramt in Buchholz, fünf von ihnen sitzen an diesem Abend auf dem Podium. Was folgt, ist ein knapp zweieinhalbstündiger Schlagabtausch, der von launigen Wortgefechten über sachliche Detailfragen bis zu Selbstkritik reicht. Am Ende steht ein Ergebnis, das einige aufhorchen lässt. 

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Bevor es überhaupt um Politik geht, muss Wirtschaftsrunden-Vorsitzender Weiß eine Grundsatzfrage klären: Warum sitzt der sechste Kandidat, Max Ostermeier von der AfD, nicht mit auf dem Podium? Die Wirtschaftsrunde als Veranstalter hatte sich bewusst gegen eine Einladung entschieden, weil der niedersächsische AfD-Landesverband vom Verfassungsschutz als „Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung” eingestuft wird. „Im Volksmund würde man also sagen, gesichert rechtsextrem”, erklärt Weiß.

Der Elefant im Raum: Wer nicht dabei sein durfte

Die Entscheidung hat in den Wochen zuvor für Wirbel gesorgt. Weiß berichtet von den Reaktionen: „Ich wurde betitelt als Antidemokrat. Ich wurde betitelt als Faschist, was ich übrigens in dieser Debatte völlig absurd finde.” Besonders empört ihn ein historischer Vergleich: „Unsere Entscheidung wurde gleich mehrfach mit dem Vorgehen der NSDAP 1933 verglichen.” 

Moderator Oliver Weiß von der Buchholzer Wirtschaftsrunde eröffnete den Abend mit einer Überraschung: ‚Wir sind bis auf den letzten Platz belegt.‘ Foto: JOTO
Moderator Oliver Weiß von der Buchholzer Wirtschaftsrunde stellte kritische Fragen. Foto: JOTO

Er kontert trocken: Damals habe eine einzelne Partei dafür gesorgt, „dass sie die Einzige ist, die überhaupt noch übrig bleibt”, heute diskutiere eine „pluralistische Demokratie” darüber, wie sie sich gegen eine einzelne Partei wehren könne. „Das ist nicht einfach nur irgendein kleiner Unterschied. Das ist genau das Gegenteil von dem, was uns vorgeworfen wird.”

Das Publikum reagiert mit deutlichem Applaus und Jubel. Dann ging es weiter mit den Themen des Abends:

Ostring oder Mühlentunnel? Ein Kandidat wechselt die Seiten

Kaum ein Thema beschäftigt Buchholz länger als der sogenannte Ostring, eine östliche Umgehungsstraße, über die seit Jahrzehnten gestritten wird. 

Michael Riedel, der parteiunabhängig für ein Bündnis aus Volt, Grünen und Buchholzer Liste antritt, war noch vor Kurzem für das Projekt. Er hat seine Meinung geändert. 

„Ich glaube, die Mobilität ändert sich so stark die nächsten 10 Jahre, dass wir, wenn die Stadt nicht so stark wächst, den Ostring nicht benötigen werden”, begründet Michael Riedel seinen Kurswechsel. Foto: JOTO

Dirk Hirsch, der parteilos antritt und von CDU und FDP unterstützt wird, widerspricht vehement: „Meine Priorität ist klar: Das ist die östliche Umfahrung, weil sie am meisten Entlastung bringt und eben auch der Stadt Entwicklungsmöglichkeiten gibt.” 

Bernhard Unger, der bis Dezember 2025 noch CDU-Mitglied war und mittlerweile parteilos antritt, bringt seine unternehmerische Perspektive ein und mahnt zur Ehrlichkeit bei den Kosten: „Wir als Unternehmer kennen das jeden Tag, dass wir Entscheidungen treffen müssen. Wir kennen das und sagen immer, der schnellste Verlust ist der Günstigste.”

Grit Weiland (Wir für Buchholz) wiederum setzt ganz auf die Alternative: den Ausbau des Mühlentunnels. Ihre Begründung ist ökonomisch: „Die Kosten liegen ja für den Ostring bei 100 Millionen Euro. Ich bin mir sehr sicher, man wird sich nicht beides leisten können.” 

Grit Weiland betont zudem die Zusatznutzen: „Der Mühlentunnel ermöglicht uns mehrere Dinge gleichzeitig. Er würde den Schulverkehr erheblich verbessern. Er würde Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge endlich durchlassen.” Foto: JOTO

Immerhin liefert der Abend hier eine der wenigen konkreten Zahlen: Laut Kandidat Hirsch, der bereits jetzt Finanzdezernent der Stadt ist, dürfte sich die Stadt bei rund 20 Millionen Euro Eigenanteil bewegen, sollte der Ostring tatsächlich gebaut werden. „Das geht nur über Kredit und das geht nur mit hohen Zinsen”, kommentiert Moderator Weiß trocken.

„Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt…” Die Sicherheitsdebatte

Ein Stimmungstest sorgt für einen der eindrücklichsten Momente des Abends: Oliver Weiß fragt die Kandidaten, wer sich nachts um zwei Uhr am Kabenhof sicher fühlt. Während sich Grit Weiland (57 Jahre), Heike Werner (50) und Bernhard Unger (60) auch nachts in der Buchholzer Innenstadt sicher fühlen, haben Dirk Hirsch (48) und Michael Riedel (58) mindestens ein ängstliches Gefühl. Obwohl die offizielle Kriminalstatistik Buchholz als vergleichsweise sicher einstuft.

Diese Diskrepanz zwischen gefühlter und tatsächlicher Sicherheit entfacht eine der schärfsten inhaltlichen Kontroversen des Abends. Unger, der von der Wählergemeinschaft „Freie Bürger Buchholz” unterstützt wird, plädiert unumwunden für mehr Videoüberwachung mit künstlicher Intelligenz: „Ich bin immer so ein bisschen der Meinung, wer sich nichts zu Schulden kommen lässt: Was soll da passieren?” Die Aussage erntet Lachen im Publikum, aber auch Applaus.

Später präzisiert Bernhard Unger seine Position und grenzt sie explizit von Kontrolle ab: „Kontrolle ist etwas anderes.” Foto: JOTO

SPD-Kandidatin Heike Werner widerspricht: „Nein zur Videoüberwachung. Das muss ich echt sagen, vor allem aus datenschutzrechtlichen Gründen.” Moderator Oliver Weiß hakt nach und fragt, ob man wirklich „KI-unterstützte Kameraüberwachungssysteme, die wir heute aus China und anderen Ländern kennen” brauche?

Psychologin Weiland warnt vor Übertreibung, nimmt aber auch das subjektive Empfinden ernst: „Das eine sind die Zahlen. Gleichzeitig wissen wir, dass sich manche Menschen unsicher fühlen.” Ihr Fazit: „Ich warne davor, es populistisch hochzuziehen und die Situation schlimmer zu machen, als sie tatsächlich ist.” 

Konkret schlägt sie vor, mit der Gleichstellungsbeauftragten Selbstbehauptungsprogramme für Frauen anzubieten. Unternehmer Unger kontert postwendend, dass es so etwas in Buchholz längst gebe, etwa geplante Selbstverteidigungskurse mit einem MMA-Trainer.

Die medizinische Fachangestellte Werner kontert: „Es gibt ja nicht nur Frauen, die sich da unwohl fühlen, sondern auch Männer.” Sie schaut auf die parteilosen Riedel und Hirsch.

Der Machtkampf ums Rathaus: Insider gegen Außenseiter

Die vielleicht aufschlussreichste Konfliktlinie des Abends verläuft zwischen Amtserfahrung und Erneuerungsanspruch. Dirk Hirsch, der seit elf Jahren als Erster Stadtrat im Rathaus arbeitet und der zweite Mann hinter Bürgermeister Röhse ist, wehrt sich sichtlich genervt gegen den Eindruck, die Verwaltung brauche jetzt einen Retter von außen:

"Da wird ja von manchen Kandidaten hier der Eindruck erweckt, alle Mitarbeiter seien demotiviert und jetzt müsse der Heilsbringer kommen, der das ändert. Dem ist bei Nichten so", sagt Dirk Hirsch. Foto: JOTO
„Da wird ja von manchen Kandidaten hier der Eindruck erweckt, alle Mitarbeiter seien demotiviert und jetzt müsse der Heilsbringer kommen, der das ändert. Dem ist bei Nichten so”, sagt Dirk Hirsch. Foto: JOTO

Leichter Applaus, er fordert das Publikum auf: „Applaudieren Sie gerne” und bekommt Szenenapplaus.

Moderator Weiß hält ihm vor: „Sie möchten sich bestimmte Dinge auf die Fahne schreiben. Warum ist denn das in den vergangenen Jahren nicht bereits passiert? Denn Sie waren ja bereits verantwortlich”, eine Bemerkung, die selbst Applaus und Jubel aus dem Publikum erntet. Hirsch rechtfertigt sich: „Ich bin jetzt auch nicht elf Jahre Bürgermeister dieser Stadt gewesen und bin auch nicht für Personal verantwortlich. Ich lade Sie gerne ein, mal mit meinen Führungskräften zu sprechen.”

Volt/Grüne/Buchholzer Liste-Kandidat Michael Riedel, der früher als Vorstandsvorsitzender einer Chemiefirma tätig war, positioniert sich dagegen explizit als Wechsel-Kandidat: „Ich glaube, ein Blick von außen, einen Blick über den Tellerrand geworfen zu haben, ist gut. Sonst wird man manchmal betriebsblind.” Auch dann folgt Applaus.

Grit Weiland, die für ihre eigene Fraktion „Wir für Buchholz” antritt, positioniert sich in dieser Debatte bewusst dazwischen und verteidigt zugleich die Mitarbeitenden der Verwaltung gegen pauschale Kritik: „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich dort eine demotivierte Mannschaft vorfinden würde, die ich jetzt eigens motivieren müsste. Was ich glaube, was es braucht, ist tatsächlich Wertschätzung, tatsächlich mehr Zutrauen.” 

So voll war es seit Jahren nicht mehr bei einer Bürgermeisterdiskussion in Buchholz: Über 500 Besucherinnen und Besucher drängten sich in die Empore, draußen mussten weitere Interessierte abgewiesen werden. Foto: JOTO
So voll war es seit Jahren nicht mehr bei einer Bürgermeisterdiskussion in Buchholz: Über 500 Besucherinnen und Besucher drängten sich in die Empore, draußen mussten weitere Interessierte abgewiesen werden. Foto: JOTO

Auch Bernhard Unger wählt einen versöhnlichen Ton und bringt eine Anekdote aus seinem Besuch bei Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer ein: „Bringen Sie die Verwaltung hinter sich. Seien Sie ein Team. Stellen Sie sich vor die Verwaltung.” Er ergänzt sein Führungsverständnis mit dem Prinzip der Fehlerkultur: „Man muss wieder Fehler machen dürfen. Und dann stelle ich mich als Chef, als Bürgermeister davor und sage: Mein Fehler.”

Die stille Kandidatin: Wenn kurze Antworten nicht überzeugen

Während sich die anderen Kandidaten in Fachbegriffen und langen Ausführungen trotz einminütiger Zeitbegrenzung überbieten, fällt Heike Werner durch auffällig knappe, teils zögerliche Antworten auf. Die SPD-Kandidatin war überraschend ins Bürgermeisterrennen gegangen, nachdem der eigentlich favorisierte stellvertretende Bürgermeister Frank Piwecki parteiintern nicht mehr aufgestellt worden war.

Bei der Frage nach ihren Plänen für die ersten 100 Tage im Amt bricht ihre Antwort mehrfach ab: „Was ich in den ersten 100 Tagen machen werde: Ich würde den Reinigungsdienst durch die Innenstadt schicken. Dann würde ich mit allen Mitarbeitern in der Verwaltung sprechen […] und mit ihnen zusammen Prozesse verbessern, koordinieren und, äh…” Die Antwort endet unvermittelt, bevor überhaupt Applaus einsetzt. 

Sie beginnt fast jede Antwort mit: „Das ist eine sehr gute Frage!” Was am Ende der Veranstaltung zu Kopfschütteln und Mitleid im Publikum führt.

Auch bei der Frage nach einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft wirkt Heike Werner unsicher: „Es ist so, dass wir… Nicht. Eigentlich schon.” Foto: JOTO 

Die Widersprüchlichkeit zwischen ihrem Wunsch nach weniger Neubauten und gleichzeitig mehr bezahlbarem Wohnraum kann sie nicht auflösen. 

Selbst aus der eigenen Partei gibt es deutliche Kritik an ihren Auftritten, die auch bei den letzten Diskussionsrunden nicht groß anderes ausfielen. Man merkt es am Donnerstagabend daran, dass ab der Mitte der Veranstaltung selbst SPD-Mitglieder nicht mehr nach Werners Sätzen applaudieren. Der Saal bleibt einfach stumm.

Wohnraum und Wachstum: Zwei Statistiken, zwei Wahrheiten

Eine der intensivsten Sachdebatten entzündet sich an der Frage, ob Buchholz überhaupt noch wachsen soll und kann. Grit Weiland, die für die Wählergemeinschaft „Wir für Buchholz” antritt, nachdem sie sich nach einem internen Zerwürfnis von der Buchholzer Liste getrennt hatte, bezweifelt die verbreitete Wachstumserzählung grundsätzlich. Denn die Zahlen des Statistikamtes würden anderes vorhersagen. 

„Buchholz wird 2045 ungefähr die gleiche Einwohnerzahl haben wie heute.” Sie plädiert dafür, das Rütgersgelände dennoch zu bebauen, allerdings mit einem anderen Fokus: „Wir brauchen kleine Wohnungen, mehrgeschossig, barrierefrei, bezahlbar.” Das Gelände nennt sie „ein Filetstück mitten in der Stadt.”

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CDU-Kandidat Hirsch widerspricht mit eigenen Zahlen: „Früher wurde prognostiziert, dass wir jetzt irgendwie knapp unter 40.000 Einwohnern sind, jetzt sind wir mittlerweile über 42.000.” Sein Fazit: Der Zuzugsdruck sei real und dürfe nicht kleingeredet werden.

Auch bei der Drittelmix-Regel für bezahlbaren Wohnraum bei Neubauten von Investoren zeigt sich Uneinigkeit. Unger verteidigt das Modell, verweist aber auf die Grenzen: „Bezahlbarer Wohnraum heißt in Buchholz eine Nettokaltmiete von 8,50 Euro bis 9 Euro. Aber Bauen ist teuer geworden.” 

Hirsch übt Selbstkritik an bereits laufenden Projekten: „Das Problem ist, es funktioniert ja leider heute schon nicht so ganz richtig mit hohen Baukosten, hohen Zinsen.”

Fazit: Ein Abend, der mehr zeigte als Wahlprogramme

Bei der Abschlussumfrage „Wer hat am Meisten überzeugt?” liegt Michael Riedel (Grüne/Volt/Buchholzer Liste) mit 46 Prozent klar vorn, Grit Weiland (Wir für Buchholz) kommt auf 23 Prozent, Dirk Hirsch (CDU/FDP) auf 20 Prozent. Dahinter folgen Bernhard Unger (parteilos) mit zehn Prozent und abgeschlagen Heike Werner (SPD) mit zwei Prozent. 

Gespanntes warten auf das Ergebnis. Foto: JOTO
Gespanntes warten auf das Ergebnis. Foto: JOTO

Die Umfrage ist nicht repräsentativ. Von 500 Zuschauern nehmen nur knapp die Hälfte Teil, auch fehlt logischerweise der AfD-Kandidat. Nachdem sich die Buchholzer und Buchholzerinnen drei Stunden lang selbst eine Meinung machen konnten, wurde den Zuhörern gezeigt, wie ihre Nachbarn abstimmen könnten. Ob das die eigene Meinung wieder ändert, bleibt ungewiss.

Was bleibt von diesem Abend? Bei einer Podiumsdiskussion zählt nicht nur der Inhalt. Wer überzeugend auftritt, klare Kanten zeigt und sich vom Verwaltungsapparat abgrenzen kann, punktet beim Publikum, unabhängig davon, was für Erfahrung in der Verwaltung man mitbringt.

Am Ende bleibt die Frage, die Moderator Oliver Weiß selbst am Anfang stellte: Wer wird die unbequemen Entscheidungen treffen, wenn das Geld nicht für alle guten Projekte reicht? Die Antwort darauf werden die Buchholzer Wählerinnen und Wähler an der Wahlurne am 13. September 2026 geben müssen und nicht per Saalapplaus oder Handy-Abstimmung. (JOTO)

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