16 Wandergesellen besuchen Buchholzer Rathaus

16 Wandergesellen und Wandergesellinnen machten Station im Buchholzer Rathaus und ließen sich ihre Wanderbücher abstempeln. Foto: Stadt Buchholz
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Buchholz in der Nordheide. Am Montag empfing das Rathaus in Buchholz eine ungewöhnlich große Gruppe von 16 Wandergesellen und Wandergesellinnen. Die Stadt verzeichnete damit eine der größten Gruppen, die je auf der Walz in Buchholz Station machten. 

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Mitarbeiter bestätigten den Besuch mit einem amtlichen Stempel und einem Eintrag im Wanderbuch jedes Einzelnen. Pro Person zahlte die Stadt das übliche Zehrgeld aus. Zur Gruppe gehörten Zimmerer und Zimmerinnen, Tischler und Tischlerinnen sowie Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen. Die Bescheinigung dokumentiert die Route und erleichtert die Vermittlung zum nächsten Einsatzort. 

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Tradition mit festen Regeln

Nach dem Termin im Rathaus setzten die Gesellen und Gesellinnen ihre Reise fort. Die Stadt führt die Praxis der Eintragung und einer kleinen finanziellen Anerkennung fort, wenn Wandergesellen vorstellig werden. Die Unterstützung ist eine freiwillige Leistung ohne Rechtsanspruch. Für die Wanderschaft gelten strenge Grundsätze. Dazu gehören der Gesellenbrief, ein Bannkreis von 50 Kilometern um den Heimatort, das Tragen der Kluft und die Führung des Wanderbuchs. Die Handwerksgesellenwanderschaft ist in Deutschland als immaterielles Kulturerbe anerkannt und vor allem im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe verbreitet. (dh)

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