Buchholz in der Nordheide. Wie werden Fingerspuren sichtbar gemacht? Was passiert, wenn jemand die 110 wählt? Wie läuft eine Unfallaufnahme ab? Diese und viele weitere Fragen beantwortete die Polizeiinspektion Harburg beim diesjährigen Zukunftstag. Insgesamt 79 Schülerinnen und Schüler nutzten das Angebot auf den Dienststellen in Winsen und Buchholz, um sich umfassend über die vielfältigen Tätigkeiten bei der Polizei Niedersachsen zu informieren.
Die Jugendlichen sammelten ganz praktische Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsbereichen. Sie erfuhren, welche Arbeitsschritte in einem Ermittlungsverfahren stecken und wie sie sich verteidigen können, wenn sie plötzlich angegriffen werden. Die Palette der Themen reichte von technischen Aspekten der Spurensicherung bis zu Einsatzlagen im Polizeialltag.
Für diejenigen, die beim Zukunftstag keinen Platz bekommen haben oder ihre Erfahrungen vertiefen wollen, bietet die Polizeiinspektion Harburg in den Sommer- und Herbstferien erneut dreitägige Praktika an. Das Angebot knüpft an die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre an.
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Praktika in den Ferien
Die Termine sind vom 6. bis 8. Juli, vom 10. bis 12. August sowie vom 12. bis 14. Oktober. Pro Termin können maximal 15 Plätze vergeben werden. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die mindestens 15 Jahre alt sind. Die Beamten haben ein abwechslungsreiches Programm erstellt, um den Teilnehmern in drei Tagen die Vielfalt des Polizeiberufs näher zu bringen.
Zwischen Besuchen auf verschiedenen Dienststellen und dem Kennenlernen der Leitstelle in Lüneburg sowie der Bereitschaftspolizei gibt es praktische Übungseinheiten. Spurensuche und Spurensicherung stehen ebenso auf dem Programm. Anmeldungen können ab sofort an die E‑Mail-Adresse auf@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de geschickt werden.
Beizufügen sind ein aussagekräftiges Motivationsschreiben, ein Lebenslauf und Kopien der letzten zwei Schulzeugnisse. Für Fragen zum Ferienpraktikum steht Polizeihauptkommissarin Katrin Jessen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie ist telefonisch unter der Rufnummer 04181–2850 erreichbar. Weitere Informationen zum Einstellungsverfahren und zum Polizeiberuf vermitteln auch die Einstellungsberaterinnen und Einstellungsberater auf den verschiedenen Dienststellen. (dh)











