
Buchholz in der Nordheide/Hollenstedt. Zur Bekämpfung von Schmuggel und Schleuserkriminalität hat die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg am Donnerstag eine groß angelegte Verkehrskontrolle auf der Autobahn 1 durchgeführt. An der Rastanlage Aarbachkate in Hollenstedt überprüften mehr als 50 spezialisierte Polizeikräfte in den Abendstunden 254 Fahrzeuge und 433 Personen.
Beamte des Zolls, der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen, der Polizeidirektionen Hannover und Oldenburg sowie des Landkreises Harburg unterstützten die Aktion. Die Bilanz unterstreicht die Bedeutung solcher Maßnahmen für die innere Sicherheit. In 14 Fällen untersagte die Polizei die Weiterfahrt. Insgesamt ahndeten die Einsatzkräfte 45 Verkehrsdelikte.
Einen Fernreisebus mussten die Beamten wegen eines Risses in der Windschutzscheibe stoppen. Die circa 15 Fahrgäste mussten in einen Ersatzbus umsteigen. Drei Fahrer von hochklassigen Wagen mit dänischen Händlerkennzeichen durften wegen unerlaubter Fernzulassung ebenfalls nicht weiterfahren.
+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++
Waffen, Drogen und illegaler Aufenthalt
Neben Verkehrsverstößen stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz fest. Zwei Personen konnten keine gültige Aufenthaltserlaubnis vorweisen. Die Polizei leitete entsprechende Maßnahmen ein.
Bei einem ausländischen Fahrer fanden die Beamten eine fünfstellige Bargeldsumme. Er hatte das Geld gegenüber dem Zoll nicht ordnungsgemäß deklariert. Da der Besitzer widersprüchliche Angaben zur Herkunft machte, stellte der Zoll das Bargeld im Rahmen eines Clearingverfahrens sicher. Bei diesem Prüfverfahren wird untersucht, ob Bargeld aus Straftaten stammt oder für illegale Zwecke verwendet werden könnte. (dh)











