Messerangriff in Buchholz: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags laufen

Auf der Richard-Schmidt-Straße in Buchholz griff ein 41-Jähriger zwei Brüder mit einem Messer an. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Foto: JOTO
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Buchholz in der Nordheide. Nach dem Messerangriff vom Donnerstag ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft gegen den 41-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchten Totschlags. Das teilte die Staatsanwaltschaft Stade auf Nachfrage mit.

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Auf der Richard-Schmidt-Straße in Buchholz war es am Donnerstag, 21. Mai, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei albanischen Männern gekommen. Im Verlauf des Streits soll der 41-Jährige ein Messer gezogen und die beiden Brüder attackiert haben. Mindestens einer der Verletzten schwebte nach dem Angriff in Lebensgefahr – buchholz-aktuell.de berichtete am Donnerstag: Schüsse und Messer: Zwei Verletzte nach Streit in Buchholz

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Nach der Tat flüchtete der mutmaßliche Angreifer zunächst vom Tatort. Noch in derselben Nacht stellte er sich der Polizei. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest.

Täter ohne Vorstrafen und derzeit auf freiem Fuß

Die Staatsanwaltschaft Stade teilte mit, dass nach aktuellem Ermittlungsstand „keine strafrechtlichen Vorerkenntnisse” zu dem 41-Jährigen bekannt seien. Einen Antrag auf Untersuchungshaft stellten die Staatsanwälte nicht. Der Mann befindet sich damit derzeit nicht in Haft. Untersuchungshaft setzt voraus, dass neben einem dringenden Tatverdacht auch ein Haftgrund vorliegt, etwa Flucht- oder Verdunkelungsgefahr.

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Offen bleibt, in welchem Verhältnis die drei Männer zueinander stehen. Auf Nachfrage wollten die Behörden nicht sagen, ob die beiden Verletzten möglicherweise Zufallsopfer sind. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauern weiter an. (JOTO)

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