Update: Feuer in Flüchtlingsunterkunft – Ein Verletzter, hoher Sachschaden

Rauch zieht aus dem Obergeschoss der Flüchtlingsunterkunft in Jesteburg. Foto: JOTO
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Buchholz in der Nordheide/Jesteburg. Flammen und dichter Rauch schlugen aus dem zweiten Obergeschoss, als die ersten Feuerwehrleute am Freitagvormittag an der Flüchtlingsunterkunft in der Hauptstraße eintrafen. Gegen 11.10 Uhr war das Feuer in dem ehemaligen Hotel ausgebrochen. Rund 75 Einsatzkräfte rückten zu dem Großeinsatz aus, darunter die Feuerwehr Buchholz mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug.

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„Als die ersten Kräfte hier eintrafen, kamen Flammen und Rauch aus dem zweiten Obergeschoss”, sagt Martin Ohl, Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Jesteburg und Einsatzleiter vor Ort. Vier Atemschutztrupps drangen sofort in das Gebäude ein und löschten das Feuer innerhalb kürzester Zeit. Nach rund einer halben Stunde hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. 

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Von den 50 Bewohnern der Unterkunft befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes 16 Personen im Gebäude. Feuerwehrleute und Polizisten brachten alle in Sicherheit. Ein Bewohner wurde leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. 

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„Alle anderen sind wirklich nur mit dem Schrecken davongekommen”, sagt Annerose Tiedt, Kreisrätin des Landkreises Harburg. Die übrigen Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht.

Rund 75 Feuerwehrleute waren am Freitagvormittag bei dem Brand in Jesteburg im Einsatz, darunter die Feuerwehr Buchholz mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug. Foto: JOTO
Rund 75 Feuerwehrleute waren am Freitagvormittag bei dem Brand in Jesteburg im Einsatz, darunter die Feuerwehr Buchholz mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug. Foto: JOTO

Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das der Landkreis zur Unterbringung von Geflüchteten angemietet hat. Die 16 Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Haus aufhielten, wurden zunächst in das Gemeindehaus gebracht. Die anderen Bewohner befanden sich in Schulungsmaßnahmen oder auf der Arbeit.

Mehrere Feuerwehren im Einsatz

Der schnelle Erfolg war nur durch die gute Zusammenarbeit möglich, betont Einsatzleiter Ohl. Neben der Samtgemeindefeuerwehr Jesteburg waren die Feuerwehren aus Buchholz, Hanstedt und Klecken sowie die Hygienekomponente der Feuerwehr Seevetal alarmiert worden. „Das sind alles freiwillige Feuerwehrleute und ich muss sagen, es hat heute sehr gut geklappt”, lobt Ohl. 

Die Atemschutzgeräteträger seien ausreichend vor Ort gewesen. Auch gut geführte Alarmpläne für das Gebäude hätten geholfen. Der Heimleiter konnte den Einsatzkräften sofort Angaben zur Anzahl der Bewohner machen.

Lob an die ehrenamtlichen Retter

Das Dachgeschoss ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar und wird abgesperrt. Die Bewohner können jedoch in das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss zurückkehren. „Wir gehen davon aus, dass wir ausreichend Platz für alle Bewohner haben”, sagt Tiedt. Der Landkreis kümmert sich nun darum, dass alle Bewohner mit dem Nötigsten versorgt werden.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat den Brandort für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Ein Bewohner wurde von den Beamten zu weiteren Befragungen mit auf die Wache genommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100.000 Euro. Kreisrätin Tiedt dankte allen Einsatzkräften für ihren schnellen Einsatz: „Wir sind alle froh, dass das Ganze schnell gelöscht werden konnte.” (JOTO)

+++ Wir haben den Artikel um 14:30 Uhr mit neuen Informationen geupdatet. 

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