Buchholz in der Nordheide. Gegen 12.50 Uhr bemerkten am Dienstagmittag Anwohner eine Rauchentwicklung aus einem Anbau eines Einfamilienhauses in der Mittelstraße und alarmierten sofort die Feuerwehr. Die Bewohner des Hauses waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause.
Als die ehrenamtlichen Feuerwehrleute eintrafen, war bereits eine Rauchwolke über dem Wohnhaus zu sehen. Das Feuer hatte sich im Anbau ausgebreitet und war auch ins Dach vorgedrungen.
„Wir sind mit mehr als 70 Feuerwehrleuten im Einsatz”, sagt Feuerwehrsprecher Jan Friedrich. Die Retter konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern. Durch den gefährlichen Brandrauch ist das Wohngebäude allerdings nicht mehr bewohnbar.
Dach musste geöffnet werden

Der schnell drehende Wind breitete den Rauch immer wieder über die Nachbarschaft aus. Die Feuerwehrleute öffneten das Dach, um an alle Glutnester zu gelangen.
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Retter der Feuerwehren Buchholz, Sprötze, Dibbersen, Trelde, Emsen-Langenrehm und Nenndorf waren bis in die Nachmittagsstunden vor Ort. Auch der Rettungsdienst und die Polizei aus Buchholz waren im Einsatz.
Ermittlungen zur Brandursache
Nach ersten Schätzungen dürfte ein Schaden von mehr als 100.000 Euro entstanden sein. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei prüft Hinweise auf einen technischen Defekt. Die Beamten haben das Wohngebäude für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt. (JOTO)
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