Buchholz in der Nordheide. Nach dem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Imkerweg sucht die Polizei den oder die mutmaßlichen Brandstifter. „Ein technischer Defekt als Brandursache ist nahezu ausgeschlossen. Wir ermitteln wegen vorsätzlicher Brandstiftung, sagt Jan Krüger, Sprecher der Polizei im Landkreis Harburg.
Das Feuer war am vergangenen Freitag, 31. Oktober, gegen 19 Uhr im Keller des Gebäudes ausgebrochen – buchholz-aktuell.de berichtete. Der Brandrauch zog durch die Treppenaufgänge nach oben. Ein Anwohner sagt: „Der Rauch zog plötzlich durch meine Klo-Tür. Ich habe dann die Feuerwehr gerufen und mich über den Balkon nach draußen gerettet.”
Feuerwehrleute aus Buchholz, Sprötze und Holm retteten die anderen Bewohner durch die Treppenhäuser. „Wir schützen die Bewohner bei der Evakuierung vor dem giftigen Brandrauch mit Rettungshauben”, sagt Ralf Behrens-Grünhage von der Feuerwehr Buchholz. Das bedeutet die Bewohner bekommen eine Schutzhaube auf und werden aus der Atemluftflasche der Retter versorgt.
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Nach dem Brand sind insgesamt 17 Personen vom Rettungsdienst versorgt worden. 15 Personen galten am Abend als leicht verletzt, zwei als mittelschwer verletzt. Die meisten Anwohner mussten nicht ins Krankenhaus.
Den eigentlichen Brand in einem Kellerverschlag des Mehrfamilienhauses hatten die Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle.
Da der Strom abgeschaltetet wurde, konnten die meisten Bewohner zunächst nicht in ihre Wohnungen zurück und wurden am Abend im Rathaus versorgt. Nach einer Woche ist nur noch ein Bewohner in einer Notunterkunft der Stadt untergebracht. Die anderen Bewohner sind bereits wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Die Polizei sucht weiter Zeugen. (JOTO)











