
Buchholz in der Nordheide. Eine 85 Jahre alte Frau ist Ende vergangener Woche in Buchholz Opfer von Telefonbetrügern geworden. Ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter rief die Seniorin an und behauptete, es gäbe ein Problem mit ihrer Computersoftware.
Der Unbekannte schaffte es, die 85-Jährige zu überzeugen. Sie erlaubte ihm den Fernzugriff auf ihren Computer. Außerdem gab sie mehrere Passwörter preis. Mit diesen Informationen griff der Betrüger auf die Banking-Software der Frau zu. Er konnte mehrere tausend Euro vom Konto abbuchen.
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Auch falsche Warnhinweise im Umlauf
Neben der aktiven Kontaktaufnahme per Telefon gibt es eine weitere Betrugsmasche. Dabei erscheint auf dem Computer ein Warnhinweis zu einer angeblichen Vireninfektion. Zur Lösung des Problems sollen die Betroffenen eine Servicehotline anrufen. Am Telefon bieten die Täter dann gegen eine hohe Gebühr an, den Computer wieder freizuschalten. Auch bei dieser Variante gelingt es den Betrügern durch den Fernzugriff, an sensible Daten zu gelangen.
Die Polizei empfiehlt, Unbekannten niemals Zugriff auf den eigenen Computer zu gestatten. Derartige Telefonate sollten sofort beendet werden. Unabhängig davon sollten Betriebssystem und Antivirenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand sein. (dh)










