
Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. In den vergangenen Tagen sind vermehrt Strafanzeigen eingegangen, bei denen sich Täter als Bankmitarbeiter ausgeben. Die Betrüger versuchen, gutgläubige Menschen um ihr Geld zu bringen.
Kriminalhauptkommissar Carsten Bünger, Beauftragter für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Harburg, gibt Tipps, wie sich Bürger schützen können. Banken rufen nie unerwartet an und erfragen dabei sensible Daten. Auch wenn die angezeigte Rufnummer zur bekannten Nummer der Bank passt, kann es sich um Betrug handeln. Im Zweifelsfall sollten Betroffene auflegen und die Bank unter der offiziellen Rufnummer zurückrufen. Diese steht auf der Girokarte oder der Internetseite.
Die vom Anrufer genannte Nummer sollte nicht genutzt werden. Persönliche Daten wie die PIN, Passwörter, Kontonummern oder TAN dürfen nicht am Telefon preisgegeben werden. Banken fragen niemals telefonisch nach solchen Daten.
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So erkennen Bürger Betrüger
Betrüger setzen oft auf Druck. Sie behaupten, es sei dringend notwendig, etwas sofort zu tun, um einen möglichen Schaden abzuwenden. In solchen Fällen gilt es, ruhig zu bleiben und die Aufforderung zu hinterfragen. Eine seriöse Bank baut niemals Druck auf, um Daten zu bekommen.
Kommen von einer Nummer wiederholt betrügerische Anrufe, kann diese blockiert und bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Für weitere Beratung ist Carsten Bünger telefonisch unter 04181 285–108 oder per E‑Mail unter carsten.buenger@polizei.niedersachsen.de erreichbar. (dh)











