
Landkreis Harburg/Tostedt. Gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen brach in einer Arbeiterunterkunft auf einem Firmengelände an der Weller Straße in Tostedt ein Feuer aus. Ein Mann kam dabei ums Leben. Zwei weitere Männer erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten bereits zwei Personen einen leblosen Mann aus dem Gebäude ins Freie gerettet. Die freiwilligen Feuerwehrleute begannen sofort mit der Reanimation. Gleichzeitig löschten sie das Feuer.
Lars Meyer, Einsatzleiter der Feuerwehr, schildert die Lage bei seiner Ankunft: „Als wir eintrafen, wurde ein Mann von zwei anderen Personen ins Freie gerettet.” Die Priorität sei von Beginn an klar gewesen, sagt Meyer. „Die Menschenrettung geht wie immer vor der Brandbekämpfung.” Da ausreichend Kräfte vor Ort waren, konnten beide Maßnahmen zeitnah eingeleitet werden.
Fast eine Stunde lang kämpften Feuerwehrleute, Sanitäter und ein Notarzt gemeinsam um das Leben des Mannes. Trotz aller Bemühungen verstarb er noch am Einsatzort.
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Die zwei anderen Männer kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus. Meyer betont, welche Gefahr bei einem solchen Brand für alle Betroffenen besteht: „Die Rauchgase sind bei solch einem Brand die höchste Gefahr für die Personen.”
Das Feuer breitete sich nicht auf das gesamte Gebäude aus. Die Feuerwehrleute aus Tostedt, Todtglüsingen und Wistedt begrenzten es auf einen kleinen Bereich. Die Weller Straße blieb für mehr als zwei Stunden gesperrt.
Feuerwehr verhindert größeren Schaden
Die betroffenen Räumlichkeiten brannten vollständig aus. Warum das Feuer in der Unterkunft ausbrach, ist bisher unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (JOTO)












