
Buchholz in der Nordheide/Jesteburg. Knapp 1.200 Kinder und Jugendliche zelten seit Samstag, 4. Juli, auf einem Gelände an der Lüllauer Straße in Jesteburg. Rund 450 Ehrenamtliche betreuen die zehn bis 18 Jahre alten Teilnehmer beim 27. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager des Landkreises Harburg. Die Buchholzer Jugendfeuerwehren sind mit etwa 90 Kindern und Jugendlichen dabei.
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Das Großereignis, das bis zum morgigen Samstag, 11. Juli, dauert, wird alle zwei Jahre ausgerichtet. Die Planung für ein Lager dieser Größenordnung begann bereits zwei Jahre im Voraus. Die Organisation ist täglich eine enorme logistische Herausforderung.
Alle Teilnehmer sind in 13 gemeindeübergreifende Züge eingeteilt. Drei davon haben das Ziel, die Leistungsspange abzunehmen. Die Buchholzer verteilen sich auf mehrere dieser Züge und arbeiten zusätzlich in verschiedenen Fachgruppen des Lagers mit.
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Baseball, Orientierungsmarsch und mehr
Das Programm gliedert sich in Vor- und Nachmittagseinheiten. Die Aktivitäten reichen von Baseball bis zum Orientierungsmarsch. In Wettbewerben messen sich die Züge zunächst untereinander, bevor ein Gesamtsieger ermittelt wird. Ehrenamtliche kochen dreimal täglich vor Ort, die Kinder und Jugendlichen spülen ihr Geschirr selbst. Wer Heimweh bekommt, findet Hilfe bei den sogenannten Blaulichtengeln, speziell ausgebildeten Ansprechpersonen.
Am Mittwoch, 8. Juli, besuchte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse das Zeltlager zum Tag des offenen Zeltlagers. Stadtjugendfeuerwehrwart Hannes Wolff und der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Sebastian Beecken führten ihn durch das Lager.
Bürgermeister zeigt sich beeindruckt
Röhse besichtigte die Feldküche, das Essenszelt und die Betreuerzentrale. Er schaute beim Lager der Buchholzer Feuerwehren vorbei und ließ den Tag beim gemeinsamen Grillen mit den Buchholzer Feuerwehren ausklingen. Sein Fazit nach dem Besuch fiel positiv aus. „Was die Kameradinnen und Kameraden hier über eine Woche lang auf die Beine stellen, verdient großen Respekt”, sagt Röhse. Sie betreuen knapp 1.200 Kinder und Jugendliche, sorgen für Verpflegung, Programm und einen reibungslosen Ablauf. „Das zeigt, wie stark das Ehrenamt in unserer Stadt und im Landkreis Harburg verankert ist”, sagt er. (dh)
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