
Buchholz in der Nordheide. Ein Bewohner rettete sich am Samstagmorgen durch ein Fenster aus einem brennenden Wohncontainer in einer Asylunterkunft in Buchholz. Das Feuer brach gegen 8 Uhr in der Innungsstraße aus. Die Brandursache ist bislang ungeklärt.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Im Einsatz waren die Wehren aus Buchholz, Holm, Dibbersen, Emsen-Langenrehm und Trelde.
„Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Containerbereiche verhinderten sie damit erfolgreich”, sagt Feuerwehrsprecher Mathias Wille.
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Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr evakuierten gemeinsam die übrigen Bewohner der Unterkunft. Bei Temperaturen um die 5 Grad evakuierten die Einsatzkräfte nach ersten Angaben etwa 40 Menschen. 12 von ihnen können nach Informationen vom Morgen nicht zurück in ihre Zimmer, da diese unter anderem durch den Rauch oder das Feuer beschädigt wurden.
Bürgermeister Röhse: „Wir müssen jetzt schnell organisieren, dass sie ein Dach über den Kopf bekommen”
Der Landkreis Harburg und die Stadt Buchholz kümmerten sich gemeinsam um die Betroffenen, erklärt Buchholz Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU) vor Ort. „Die haben nichts, außer das, was sie am Leib tragen”, sagt Röhse gegenüber buchholz-aktuell.de: „Wir müssen jetzt schnell organisieren, dass sie ein Dach über den Kopf bekommen und Kleidung bekommen.”
Es ist der erste Einsatz für Christian Matzat als neuer Buchholzer Stadtbrandmeister. Er hatte am Abend zuvor offiziell die Leitung der Stadtfeuerwehr von seinem Vorgänger André Emme übernommen.
Ermittlungen zur Brandursache haben begonnen
Die verletzte Person kam ins Krankenhaus. Wie viele Container durch das Feuer unbewohnbar wurden, war zunächst unklar. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich um die Unterkunft weiträumig ab.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen. (JOTO)
Update, 11:10 Uhr: Wir haben den Artikel mit Informationen vom Bürgermeister ergänzt.










