Buchholz in der Nordheide. Ein 67-jähriger Mann ist auf dem Parkplatz des Famila-Marktes am Nordring Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Ein unbekannter Mann hatte ihn angesprochen und vorgegeben, Spenden für die Ukraine zu sammeln.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, 24. September, zwischen 11 und 12 Uhr. Der Unbekannte trug einen Zettel bei sich und machte damit deutlich, dass er angeblich Geld für die Ukraine sammle. Der 67-Jährige zeigte sich hilfsbereit und wollte fünf Euro in bar spenden.
Der angebliche Spendensammler lehnte das Bargeld jedoch ab. Stattdessen hielt er dem Mann ein EC-Kartenlesegerät vor. Auf dem Display erschien ein Betrag von fünf Euro. Der 67-Jährige gab daraufhin seine PIN ein und machte sich anschließend auf den Weg nach Hause.
Über 1.500 Euro statt fünf Euro abgebucht
Zuhause angekommen, prüfte der Mann sein Online-Banking. Dabei machte er eine erschreckende Entdeckung: Statt der angezeigten fünf Euro war tatsächlich ein Betrag von mehr als 1.500 Euro für eine Abbuchung vorgemerkt worden.
Der 67-Jährige erstattete daraufhin am Freitag, 25. September, Anzeige wegen Betruges bei der Polizei. Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes laufen.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei geht davon aus, dass der Täter möglicherweise weitere Personen angesprochen hat. Zeugen, die ebenfalls von dem angeblichen Spendensammler kontaktiert worden sind oder Angaben zur Person machen können, werden gebeten, sich beim Zentralen Kriminaldienst in Buchholz zu melden. Die Polizei ist telefonisch unter der Rufnummer 04181–2850 erreichbar. (dh)










