
Buchholz in der Nordheide. Laute Geräusche beim Vorbeifahren eines Zuges ließen am Samstagnachmittag Zeugen das Schlimmste befürchten. Sie alarmierten gegen 16.30 Uhr Feuerwehr und Polizei, weil sie eine Person nahe dem Sprötzer Weg auf den Gleisen zwischen Buchholz und Sprötze gesehen hatten. Die Anrufer gingen davon aus, dass die Person vom Zug erfasst worden war.
Als die Rettungskräfte die Bahnstrecke absuchten, fanden sie tatsächlich einen Mann im Gleisbereich. Dieser war jedoch unverletzt, wirkte allerdings etwas verwirrt. Polizisten nahmen seine Personalien auf und befragten ihn ausführlich.
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Anschließend durfte der Mann seinen Weg auf dem Gehweg fortsetzen.
Ob er die Gleise an der Stelle überqueren wollte, um auf die andere Bahnseite zu gelangen, blieb zunächst unklar. Die Polizei ermittelt in dem Fall. Die Bahnstrecke zwischen Hamburg-Harburg und Tostedt musste für eine Stunde komplett gesperrt werden, wie die Metronom Eisenbahngesellschaft mitteilte.
Winterwetter sorgte bereits für massive Verspätungen
Aufgrund des Winterwetters hatte es bereits im Vorfeld zahlreiche Verspätungen von bis zu 100 Minuten gegeben. Gegen 17.40 Uhr konnte die Bahnstrecke wieder freigegeben werden. Die Sperrung dauerte damit mehr als eine Stunde.
Die Feuerwehren aus Buchholz, Holm und Sprötze waren bereits den ganzen Tag im Einsatz. Durch die Schneelast waren zahlreiche Bäume umgestürzt und auf Straßen und Häuser gefallen. Bei den Einsätzen wurde zum Glück niemand verletzt. (JOTO)










