87-Jähriger getötet: Sohn sitzt in Untersuchungshaft

Die Polizei sicherte den Tatort in Wistedt. Ein Haftrichter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft wegen Mordes. Foto: JOTO
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Wistedt/Tostedt. Nach dem gewaltsamen Tod eines 87-Jährigen in Wistedt sitzt der 60 Jahre alte Sohn des Opfers in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter am Amtsgericht Tostedt ordnete am Freitag die Untersuchungshaft wegen Mordverdachts an. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert, das teilte die Polizei mit.

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Der Haftrichter folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft Stade. Die Staatsanwaltschaft hatte Haftbefehl wegen Mordes gegen den 60-Jährigen beantragt. Der Mann war am Freitag dem Haftrichter vorgeführt worden. 

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Staatsanwalt spricht von erfülltem Mordmerkmal

Ein Mordmerkmal sei erfüllt, sagte Staatsanwalt Kai Thomas Breas. Welches der Mordmerkmale nach Paragraf 211 des Strafgesetzbuch die Ermittler dem Beschuldigten vorwerfen, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Das Gesetz unterscheidet unter anderem zwischen verschiedenen Mordmerkmalen wie Heimtücke, niedrigen Beweggründen, Habgier oder Grausamkeit. 

Der 87-Jährige war am Mittwoch tot in einem Einfamilienhaus an der Bremer Straße in Wistedt aufgefunden worden. Angehörige hatten den Rettungsdienst alarmiert. Die Sanitäter konnten für den Senior nichts mehr tun und stellten nur noch seinen Tod fest. (JOTO)

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