
Buchholz in der Nordheide. Mehr Rücksichtnahme statt Aggression im Straßenverkehr – das war das zentrale Thema einer Diskussionsrunde am Montag in Buchholz. Das Klimaforum hatte zur Abschlussveranstaltung der Europäischen Mobilitätswoche eingeladen.
Den Impulsvortrag hielt Kirsten Lühmann (SPD), Präsidentin der Deutschen Verkehrswacht. Grit Weiland und Michael Wiese vom Klimateam Mobilität moderierten die Veranstaltung unter dem Titel „Rücksicht statt Rage”. Die erschreckenden Zahlen machten den Handlungsbedarf deutlich: Rund 6.000 Unfälle passieren jährlich in Deutschland allein durch Ablenkung am Steuer. Beim Tippen auf dem Smartphone steigt das Unfallrisiko um das 3,6‑fache.
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Experten diskutieren Lösungsansätze
An der Diskussion beteiligten sich neben Lühmann auch Martha Vogelsang, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Buchholz, Rosanna Sievers vom ADAC Hamburg sowie Peter Eckhoff von der Initiative „Buchholz fährt Rad”. Lühmann, frühere Polizistin und Bundestagsabgeordnete, plädierte für bessere räumliche Trennung der verschiedenen Verkehrsarten. Sie verwies auf positive Beispiele wie in Mainz, wo mobile Sitzgelegenheiten und Grüninseln für mehr Sicherheit sorgen.
Publikum bringt sich ein
In der abschließenden Diskussion kamen konstruktive Vorschläge aus dem Publikum. Ein regelmäßiges Auffrischen der Verkehrsregeln für alle Verkehrsteilnehmer wurde ebenso angeregt wie mehr Gelassenheit im Straßenverkehr. Weiland und Wiese zeigten sich optimistisch, dass mehr gegenseitiges Verständnis möglich sei. (dh)










