Buchholz in der Nordheide/Dibbersen. Wer parallel zur B75 in Dibbersen durch den Wald läuft, sieht nur noch sanfte Hügel. Die ehemalige Mülldeponie in Dibbersen fügt sich längst in die Landschaft ein. Doch unter der Oberfläche arbeitet modernste Technik für den Umweltschutz.
An der seit 30 Jahren stillgelegten Deponie starten jetzt umfangreiche Sanierungsarbeiten. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Harburg erneuert Gasbrunnen und Leitungen. Die Arbeiten sollen etwa drei Wochen dauern.
Von 1982 bis 1993 nahm die Grubendeponie rund 1,3 Millionen Tonnen Haus- und Restmüll aus dem Landkreis auf. Auf einer Fläche von 8,5 Hektar wurde der Abfall in drei Bauabschnitten eingebaut und später mit einer mineralischen Schicht abgedeckt.
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Seit 1994 befindet sich die Deponie in der Nachsorgephase. Im Herbst 2015 installierte die Abfallwirtschaft eine spezielle Belüftungsanlage. Diese leitet Sauerstoff in den Deponiekörper ein und beschleunigt so den Abbau organischer Abfälle. Außerdem wird das entstehende Gasgemisch abgesaugt.
Optimierung der Anlage
Bei den anstehenden Arbeiten werden 16 Gasbrunnen sowie verschiedene Leitungen erneuert oder repariert. Diese Maßnahmen sollen die Funktionalität der Belüftungsanlage sicherstellen. Für Anwohner entstehen keine Einschränkungen. (JOTO)












