Naturschutzgebiet Springmoor: Neue Heimat für die Heidelerche

Naturschutzmaßnahmen im Springmoor bei Hollenstedt schaffen ein Zuhause für Heidelerche, Ziegenmelker und die Waldeidechse. Foto: Landkreis Harburg
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Buchholz in der Nordheide/Hollenstedt. Der Landkreis Harburg schafft im Naturschutzgebiet Springmoor bei Hollenstedt neue Lebensräume für die gefährdete Heidelerche. Auf einer Fläche von drei Hektar beginnen in den kommenden Wochen gezielte Waldumbaumaßnahmen. Die Forstbetriebsgemeinschaft Hollenstedt wird die Arbeiten auf den landkreiseigenen Flächen durchführen. Dabei geht es vor allem darum, halboffene Waldstrukturen zu schaffen. 

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„Wir lichten dort aus und schaffen halboffene Waldstrukturen, die für viele spezialisierte Tierarten unverzichtbar sind”, sagt Dario Mauermann von der Abteilung Umwelt des Landkreises. Der charakteristische Gesang der Heidelerche – ein melodisches „didlüi” – ist immer seltener in der Region zu hören. Um dies zu ändern, werden vor allem standortfremde Bäume wie Fichten entfernt. Auch im Kiefernwald sollen einzelne Stämme weichen, damit mehr Licht den Waldboden erreicht. 

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Besonders wertvolle Bäume mit breiten Kronen und knorrigem Wuchs bleiben erhalten. Sie dienen als wichtige Brut- und Rückzugsräume. Neben der Heidelerche profitieren auch der nachtaktive Ziegenmelker, die Waldeidechse und verschiedene Insektenarten von den Maßnahmen.

Die Arbeiten schaffen einen harmonischen Übergang zwischen den offenen Moor- und Grünlandflächen im Zentrum des Schutzgebietes und den dichteren Wäldern am Rand. „Mit diesen Maßnahmen stärken wir den ökologischen Verbund von Moor, Heide und Wald”, sagt Mauermann. Der Gesang der Heidelerche soll künftig wieder häufiger als „akustisches Zeichen intakter Heidelandschaften” zu hören sein. (dh)

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