Buchholz in der Nordheide. Der Bahnhof in Buchholz erstrahlt seit Kurzem in der Dunkelheit in hellem Weiß. Das sanfte Orange der alten Tage ist verschwunden. Im August 2025 rüstete die Deutsche Bahn still und heimlich die komplette Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik um.
Rund 80.000 Euro investierte die DB in die Modernisierung. Die Anzahl der Lichtpunkte sowie die Beleuchtungsstärke blieb unverändert zur vorherigen Konfiguration.
Bereits im April 2025 hatte die Stadt Buchholz die Beleuchtung im Bahnhofsumfeld verbessert. Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes „Kabenhof” tauschte sie die alten Natriumdampflampen gegen moderne LED-Lampen aus. Die helleren Leuchten reichen bis zur Einmündung in die Neue Straße.
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Kritik an der Sicherheit am Bahnhof und vor allem dem Bahnhofsvorplatz gibt es schon länger: Die CDU stellte einen Antrag zur Verbesserung der Sicherheitslage. Max Müller (CDU) und Jonas Becker (CDU) beschreiben den Bahnhofsvorplatz als „Angstraum” und berichteten unter anderem von Problemen mit alkoholisierten Personen.

Die Christdemokraten forderten zusätzlich zu einer verbesserten Beleuchtung auch Videoüberwachung und Sicherheitspersonal. Die nächste politische Beratung findet dazu Anfang September statt.
Bahn modernisierte nicht wegen Angsträumen
Parallel zu diesen Sicherheitsdiskussionen rüstete die Deutsche Bahn im August den Bahnhof selbst um – jedoch ohne Abstimmung mit der Stadt. Auf die Frage, ob es im Juli 2025 Gespräche zwischen DB und Stadt Buchholz gab, antwortete das Unternehmen: „Nein.”
Die Bahn handelte aus betrieblichen Gründen zur „energetischen Optimierung”. Weitere Beleuchtungsmaßnahmen am Bahnhof sind von der Bahn nicht geplant. (JOTO)












