Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Die Kreistagsfraktion der SPD will mit fest installierten „Orangen Bänken” ein dauerhaftes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen im Landkreis Harburg setzen. Den entsprechenden Antrag reichte die Fraktion am Mittwoch, 13. August zur Beratung im Fachausschuss Gesundheit, Integration und Soziales ein.
Die Bänke sollen an gut sichtbaren Standorten im Landkreis installiert werden. Mit mehrsprachigen Informationen und QR-Codes weisen sie auf Hilfsangebote wie das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen” hin. Auch lokale Beratungsstellen und Schutzunterkünfte sollen eingebunden werden. Sabine Lehmbeck (SPD), Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, Integration und Soziales, sieht in den Bänken ein wichtiges Signal: „Jede Gewalttat an Frauen und Mädchen ist eine zu viel und sie könnte verhindert werden, wenn wir als Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit zeigen”, sagt Lehmbeck. Die Bänke machten deutlich, dass Gewalt gegen Frauen mitten in der Gesellschaft stattfinde.
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Die erste „Orange Bank” soll am Dienstag, 25. November eingeweiht werden – bewusst am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Die SPD orientiert sich dabei an bereits bestehenden Beispielen: In Lüneburg steht eine solche Bank vor der Agentur für Arbeit, in Osnabrück am Klinikum. Anders als die temporäre Installation am Hamburger Bahnhof Dammtor, die nur bis Oktober besteht, setzt die SPD-Kreistagsfraktion auf eine dauerhafte Lösung. (dh)











