Buchholz in der Nordheide. Dieses Verkehrsschild an der Canteleubrücke in Buchholz fiel nicht nur Stadratsmitglied Frerk Meyer jetzt auf. Der Grünen Politiker stellte der Redaktion von buchholz-aktuell.de das Foto zur Verfügung. Aber was will die Verkehrsbehörde den Buchholzern damit mitteilen?
Kurz analysiert: Oben prangt das Zeichen für Fußgänger. So weit, so klar. Verwirrend wird dann der schriftliche Zusatz: „LSA am Thing nutzen” steht da in großen Lettern.
Behördenchinesisch – so könnte man es wohl nennen. Die Abkürzung LSA steht nämlich für „Lichtsignalanlage”. Schnöde Personen würden es einfach Ampel nennen – aber das wäre wohl zu einfach.
Für weitere Verwirrung sorgte dann auch noch das englische Wort „Thing”. Das bedeutet eigentlich übersetzt „Ding”, soll aber in diesem Fall auf die – zugegeben etwas unbekannte Straße – Am Thing hinweisen. Hätte die Behörde das Wort „am” einfach groß geschrieben, wäre das Rätsel nur halb so schön geworden. Am Thing ist übrigens etwas 200 Meter in Richtung stadtauswärts entfernt von der Brücke.
Ob Fußgänger diesen Umweg nutzen, bleibt fraglich. Tendenziell gelten sie nämlich als Umwegvermeider, weiß Frerk Meyer. „Die werden direkt dort versuchen die Straße zu überqueren. Die Beschilderung ist dann korrekt und sicher, aber unpraktikabel”, lautet sein Fazit. (tj)












