Buchholz wertet Umfeld des Schmidt-Mausoleums im Stadtpark auf

Die Aufenthaltsqualität rund um die Grabstätte wurde deutlich erhöht. Foto: Stadt Buchholz
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Buchholz in der Nordheide. Die Stadt Buchholz hat das Umfeld des Mausoleums am Rand des Stadtparks, in dem der Hamburger Kaffee-Magnat Richard Schmidt und seine Ehefrau Clara ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, neu gestaltet und das Areal auf Vordermann gebracht. Die Aufenthaltsqualität rund um die Grabstätte wurde deutlich erhöht.

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„Mit der Neugestaltung setzen wir ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung gegenüber dem Ehepaar Schmidt“, betont Erster Stadtrat Dirk Hirsch. In der Vergangenheit hatte es des Öfteren Kritik wegen des Zustandes des Backsteingebäudes an der Parkstraße und des Umfeldes gegeben. Nach der Sanierung des Gebäudes selbst – das Dach wurde ebenso erneuert wie das Mauerwerk und die Traufzone – gestalteten die Mitarbeiter der Firma Wiechern jüngst den Vorplatz neu. Sie gaben diesem im Wortsinn einen Rahmen und schufen zudem Zuwege mit einer wassergebundenen Glensanderdecke. Zudem wurde ein Gedenkstein in die Nähe des Mausoleums versetzt. „Der Entwurf eines angemessenen Vorplatzes und die Begleitung der Umsetzung hat uns großen Spaß gemacht“, berichtet Ulf Dallmann, Leiter der Abteilung Stadt- und Grünplanung, Umwelt und Klima. Beteiligt war auch die Abteilung Hochbau der Stadtverwaltung. 

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In Kürze wird noch eine Bank geliefert, auf der sich Passantinnen und Passanten ausruhen und das aufgeräumte Umfeld des Mausoleums genießen können. Übrigens: Auch in Zukunft bleibt das Gebäude selbst für die Öffentlichkeit verschlossen.

Das Gebäude, in dem Richard und Clara Schmidt bestattet sind, wurde von dem Hamburger Architekten Herbert Schneider entworfen. Schmidt war nach dem Ende des Ersten Weltkriegs nach Buchholz gezogen und hatte u.a. den heutigen Stadtwald erworben. Er betätigte sich danach als großer Förderer des Buchholzer Vereinslebens, bevor er am 15. Mai 1933 im Alter von 68 Jahren starb. Am 30. März 1944 starb Clara Schmidt. Sie hinterließ ein umfangreiches Testament, in dem sie auch die damalige Gemeinde Buchholz berücksichtigte. Diese erbte große Teile des Parks, 100.000 Reichsmark und die Villa Kaffee-Schmidt. 

Das Vermächtnis war mit zahlreichen Auflagen versehen. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg kaufte die Stadt Schmidts Erben Grundstücke ab: Der Stadtwald und seit 1964 auch das Mausoleum gehören heute der Stadt Buchholz. (tj/ein)

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