Veterinärdienst warnt: Tote Hasen und Kaninchen nicht anfassen

Hase. Foto: Symbolbild
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Der Veterinärdienst des Landkreises Harburg warnt vor dem Kontakt mit kranken oder toten Wildtieren. Hintergrund sind vermehrte Fälle von Infektionskrankheiten bei Hasen und Kaninchen in Niedersachsen.

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Im Landkreis Harburg wurden 2025 bislang zwei Fälle der sogenannten Myxomatose festgestellt. Die auch als Kaninchenpest bekannte Viruserkrankung tritt überwiegend bei Hasenartigen auf. Fälle der Tularämie, umgangssprachlich Hasenpest genannt, wurden im Landkreis bisher nicht registriert. 

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Der Veterinärdienst betont, dass keine akute Gefahr für Wildtiere oder Menschen besteht. Dennoch sollten Spaziergänger und Hundehalter einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Erkrankte Tiere zeigen typische Verhaltensauffälligkeiten. Sie wirken apathisch, flüchten nicht und zeigen wenig Appetit. Bei der Myxomatose kommen Schwellungen im Bereich der Augen, des Mundes und der Nase hinzu.

Kranke oder tote Tiere sollten keinesfalls berührt werden. Stattdessen bittet der Veterinärdienst darum, solche Funde dem örtlichen Jagdpächter oder direkt dem Veterinäramt zu melden. Dies ist per E‑Mail an Tiergesundheit@LKHarburg.de oder telefonisch unter der Rufnummer 04171 – 693466 möglich.

Für Jäger empfiehlt der Landkreis besondere Schutzmaßnahmen. Dazu gehören Einmalhandschuhe und in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske. Tierkadaver können während der Öffnungszeiten beim Veterinärdienst in Winsen abgegeben werden. (dh)

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