Buchholz in der Nordheide/Jesteburg. Die Kunststätte Bossard hat sich erfolgreich modernisiert. Mit einer Förderung von 100.000 Euro durch das Programm „Pro*Niedersachsen” wurden neue digitale Angebote geschaffen. Eine innovative Medienstation in Form eines transparenten Flatscreens empfängt die Besucher im Eddasaal. Der Touchscreen ermöglicht es den Gästen, sich selbstständig durch die Geschichte des historischen Raumes zu navigieren.
„Wir sind digital geworden”, sagt Heike Duisberg-Schleier, Leiterin der Kunststätte Bossard. Die neuen Vermittlungsangebote wie Medienstation und Museums-App ermöglichen es den Besuchern, in ihrem eigenen Tempo das Museum zu erkunden. Die Historikerin Dr. Eva Lütkemeyer hat das Projekt über ein Jahr betreut. Neben der kunsthistorischen Bedeutung erfährt das Museum durch neue Forschungsergebnisse eine Neubewertung als Ort mit komplexem Kulturerbe.
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Ein Glaskorpus thematisiert die Auseinandersetzung mit dem Hakenkreuz-Mosaik im Eddasaal. Zudem wird eine Museums-App über den Anbieter Bloomberg Connects fertiggestellt. Sie bietet umfangreiches Hintergrundwissen zu allen Museumsinhalten. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD) begleitet das Projekt fachlich. Ein Tagungsband zur Anfang des Jahres durchgeführten Fachtagung soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen. (dh)











