Jesteburg trauert um Günter Keim – Deutscher Meister und Nachwuchsförderer

Günter Keim. Foto: Ralf Koenecke
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Buchholz in der Nordheide/Jesteburg. Die Jesteburger Sportwelt trauert um Günter Keim. Der zweifache Deutsche Meister im Faustball verstarb kurz nach seinem 87. Geburtstag. Keim hinterlässt Spuren in gleich fünf verschiedenen Sportarten. Seine größten Erfolge feierte der gebürtige Göttinger im Faustball. 

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Mit dem TK Hannover holte er 1959 und 1963 die Deutsche Meisterschaft. Doch auch als Handball-Torhüter und Fußballspieler war Keim aktiv, bevor er sich 1976 zusätzlich dem Tennis widmete. Seine sportliche Heimat fand der am 11. Juli 1938 geborene Keim schließlich beim VfL Jesteburg. Dort begann er 1972 mit dem Tischtennissport, der ihn nicht mehr loslassen sollte. Als Noppenspieler führte er die erste Herrenmannschaft Ende der 1970er Jahre in die 2. Verbandsliga. 

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Rekordhalter und Nachwuchsförderer

Noch im hohen Alter stellte Keim Rekorde auf. Mit seinen Teamkollegen Günther Bettermann, Jürgen Dankert, Horst Frischer, Reinhart Klingenberg und Hubert Stick schrieb er am 1. September 2016 Geschichte: Die Mannschaft erreichte ein Durchschnittsalter von 75,3 Jahren – bis heute ein ungebrochener Rekord im Landkreis Harburg. Sein Herz schlug besonders für die Nachwuchsarbeit. Von 2007 bis 2012 engagierte er sich als Tischtennisfachwart in Jesteburg. Mit 72 Jahren übernahm er die Leitung einer Schul-AG und führte bis 2023 Ortsentscheide der Minimeisterschaften durch. 

Für sein außergewöhnliches Engagement ehrten ihn sowohl der TC Jesteburg als auch der VfL Jesteburg mit der Ehrenmitgliedschaft. Der TC Jesteburg würdigte seine Verdienste 2019, der VfL folgte fünf Jahre später. (dh)

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