Wolfsmanagement im Wandel: CDU-Politikerin sieht wichtigen Schritt für den Herdenschutz

Wölfe. Foto: DJV
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Buchholz in der Nordheide. Die Bundesregierung und Regierungsfraktionen haben Ende Juli eine Neuausrichtung beim Umgang mit dem Wolf festgelegt. Bundestagsabgeordnete Dr. Cornell Babendererde (CDU) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Die Wolfspopulation gilt in der atlantischen Region, zu der auch der Landkreis Harburg gehört, nicht länger als vom Aussterben bedroht. 

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Die EU-Kommission hat erstmals einen „günstigen” Erhaltungszustand des Wolfs festgestellt. „Dieser Richtungswechsel ist der erste wichtige Schritt hin zu effizientem Herdenschutz von Weidetieren im ländlichen Raum”, sagt Babendererde. Die Zahlen zeigen die Entwicklung deutlich: In der Europäischen Union leben ungefähr 20.000 Wölfe. Davon siedeln etwa 1.600 Tiere in Deutschland. Allein in Niedersachsen leben etwa 600 Wölfe. Die stetige Zunahme der Population führt auch zu mehr gerissenen Nutztieren. 

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Dr. Cornell Babendererde. Foto: Niklas Hintze
Dr. Cornell Babendererde. Foto: Niklas Hintze

Sorgen der Nutztierhalter im Blick

Die CDU-Politikerin kennt die Sorgen der Menschen im Landkreis Harburg. „Bei aller Freude über die Rückkehr der Tiere nimmt die Zahl der gerissenen Nutztiere immer weiter zu”, sagt Babendererde. Der Verlust eines Tieres bedeute für die Halter nicht nur einen materiellen, sondern auch einen emotionalen Schaden.

Als Inhaberin eines Jagdscheins weiß Babendererde um die nächsten wichtigen Schritte: Der Wolf soll ins Bundesjagdgesetz aufgenommen werden. Zudem steht die Überprüfung des Erhaltungszustands in allen Regionen Deutschlands an. Die Neubewertung der kontinentalen Region wird noch in diesem Jahr nach Brüssel gemeldet. (dh)

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