Kunstschatz für Bossard-Museum: Nachlass von Harburger Bildhauerin

Werke und Entwürfe von Uta Falter-Baumgarten. Foto: Museum Kunststätte Bossard
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Buchholz in der Nordheide/Jesteburg. Das Museum Kunststätte Bossard hat eine bedeutende Schenkung erhalten. Die Kinder der 2022 verstorbenen Bildhauerin Uta Falter-Baumgarten übergaben 35 Kunstobjekte sowie umfangreiche Dokumentationen aus dem Nachlass ihrer Mutter an das Museum.

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Die 1924 in Harburg geborene Künstlerin studierte von 1940 bis 1943 an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Hamburg bei Johann Michael Bossard. Sie war seine letzte noch lebende Schülerin, als das Museum im Herbst 2021 eine Sonderausstellung mit ihr organisierte. Katharina Groth, Kuratorin und stellvertretende Leiterin des Museums, zeigt sich begeistert: „Die großzügige Schenkung ist ein besonderer Glücksfall, da sie die erste umfangreiche Sammlung der Werke Uta Falter-Baumgartens im Museum darstellt und uns ermöglicht, die Rolle Bossards als Lehrer und die Werkentwicklung einer weiteren Schülerin erforschen zu können.” 

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Die Schenkung umfasst verschiedene Werkgruppen aus unterschiedlichen Schaffensphasen. Darunter befinden sich eine Porträtmaske aus dem Jahr 1942, Gipsskulpturen und kunsthandwerkliche Arbeiten wie florale Vasen. Auch keramische Objekte, Werbekeramik und Bronzereliefs gehören zum Nachlass.

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Die Schenkung wurde durch Reglindis Isernhagen-Rieckmann, Eckhardt Falter und Hubertus Falter, die Kinder der Künstlerin, ermöglicht. Die Werke werden nun im Schaumagazin des Museums restauratorisch geprüft und inventarisiert.

Öffentliche Führungen geplant

Interessierte können einzelne Objekte bei öffentlichen Führungen durch das Schaumagazin besichtigen. Die nächste Führung findet am Sonntag, 31. August, um 15 Uhr statt. Eine Anmeldung unter der Rufnummer 04183 – 5112 oder per E‑Mail an info@bossard.de ist erforderlich.(dh)

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