Buchholz in der Nordheide. Erstmals nahm das Gymnasium Am Kattenberge Buchholz (GAK) am diesjährigen „Sozialen Tag“ der Organisation „Schüler:innen Helfen Leben“ teil. Der gesamte 12. Jahrgang engagierte sich am kurz vor den Sommerferien an mehr als 100 Einsatzstellen in Buchholz und Umgebung – vom Einzelhandel über Handwerksbetriebe bis hin zu sozialen Einrichtungen.
Die Schüler suchten sich ihre Einsatzstelle selbstständig aus und auch Unternehmen konnten sich melden, um sich an der Aktion zu beteiligen. Die Buchholzer Wirtschaftsrunde hatte das Projekt unterstützt, Schirmherr war Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse.
Dabei arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unentgeltlich: Der erarbeitete Lohn fließt direkt in ukrainische Projekte, die von „Schüler:innen Helfen Leben“ in den zwei Partnerregionen Stryi und Sheptytskyi unterstützt werden. Im Fokus stehen dabei binnenvertriebene Kinder und Jugendliche, die aufgrund des russischen Angriffskrieges ihre Heimat verlassen mussten.
Und nicht nur die älteren Schüler engagierten sich sozial: Auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs beteiligten sich an der Aktion – sie blieben in der Schule und nahmen an einem Projekttag zum Thema Ukraine-Krieg teil. Dabei lernten sie die Hintergründe des Konflikts kennen und setzten sich altersgerecht mit Themen wie Flucht, Solidarität und der Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement auseinander.
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Ein besonderes Highlight war der Briefaustausch mit einer der ukrainischen Partnerregionen: Jedes Kind erhielt ein kleines, selbstgebasteltes Geschenk von ukrainischen Schülern. Im Gegenzug bastelten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am GAK eigene Geschenke, die nun in die Ukraine geschickt werden.

Linda Steuber, Schulleiterin des GAK, zeigte sich beeindruckt vom Engagement: „Es ist großartig zu sehen, mit wie viel Einsatz unsere Schülerschaft an diesem Tag teilgenommen hat. Der Soziale Tag verbindet praktische Erfahrungen mit gelebter Solidarität und zeigt, dass gesellschaftliches Engagement schon im Jugendalter beginnen kann.“
Mit dem gelungenen Auftakt planen die Lehrkräfte Luisa Lensker und Tobias Michaelis, den Sozialen Tag auch in den kommenden Jahren fest in den Schulkalender zu integrieren. Denn: „Nicht nur die ukrainischen Kinder und Jugendlichen profitieren, auch unsere Schülerinnen und Schüler lernen neue Arbeitsplätze kennen und nehmen viel mit für die eigene berufliche Orientierung“. Interessierte Unternehmen können sich schon jetzt melden unter sozialertag@gak-buchholz.org. (tj/ein)












