
Buchholz in der Nordheide/Lohbergen. In der Revierförsterei Lohbergen vollzieht sich ein bedeutender Wechsel. Nach mehr als 40 Jahren im Dienst der Forstwirtschaft geht Gerd Rabe (66) in den Ruhestand. 15 Jahre davon prägte er als Revierleiter die Geschicke des Forstreviers Lohbergen.
Seit Dienstag, 1. Juli, liegt die Verantwortung für das 1.600 Hektar große Gebiet in den Händen von Fabian Grätsch (38). Der neue Revierleiter bringt einen ungewöhnlichen Werdegang mit: Nach einer Ausbildung zum Zimmermann und zwölf Jahren bei der Bundeswehr studierte er Forstwirtschaft in Erfurt.
Rabe blickt zufrieden auf seine Karriere zurück. Der aus der Region Walsrode stammende Förster fand früh seine Berufung. Der Orkan „Quimburga” 1972 weckte als prägendes Erlebnis seine Leidenschaft für den Wald. Nach dem Studium an der Fachhochschule Göttingen führte ihn sein Weg über verschiedene Stationen wie Sellhorn und Rosengarten nach Lohbergen. In Lohbergen setzte Rabe besonders auf zukunftsfähige Baumarten. Elsbeere, Esskastanie und Schwarznuss gehörten zu seinen bevorzugten Arten für die Waldentwicklung. Seit 2017 engagierte er sich zusätzlich als Ausbildungsförster für den forstlichen Nachwuchs.
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Sein Nachfolger Grätsch, der bei Schneverdingen wohnt, will an diese Arbeit anknüpfen. Nach Stationen im Forstamt Sellhorn und der Revierförsterei Wilsede möchte er besonders die klimaangepasste Waldentwicklung vorantreiben. Die kollegiale Einarbeitung durch seinen Vorgänger ermöglichte ihm bereits einen guten Einblick in sein neues Aufgabengebiet. (dh)










