Buchholz: Blühende Oase für Insekten im Sunderberg-Wohngebiet

Es summt, brummt und blüht am Sunderberg in Buchholz. Foto: Bischoff
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Buchholz in der Nordheide. Wo früher das Ritscher-Gelände brach lag, entwickelt sich heute nicht nur neuer Wohnraum für Menschen. Auch Insekten finden im Sunderberg-Wohngebiet einen wertvollen Lebensraum. Dafür sorgt eine Initiative von Elisabeth Bischoff vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND).

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In Absprache mit dem Grünflächenamt hat die Gruppe Wildblumen auf den Baumscheiben der Straßenbäume ausgesät. Mit Erfolg: Im zweiten Jahr zeigt sich eine prächtige Blütenpracht. Weiße Wilde Möhre, blauer Natternkopf, gelbes Johanniskraut, Rainfarn und rote Malven bieten Nahrung für Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge. 

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Die Initiative gewinnt vor dem Hintergrund der Flächennutzung in Niedersachsen besondere Bedeutung. Nach Angabe von Elisabeth Bischoff werden 60 Prozent der Flächen landwirtschaftlich genutzt, weitere 14 Prozent sind durch Siedlungen und Verkehr versiegelt. „Jeder Quadratmeter mit insektenfreundlichen Pflanzen zählt im Kampf gegen den Artenschwund. Die Pollen und nektarspendenden Blüten bieten wichtige Nahrungsquellen für Wildbienen und andere Insekten”, sagt Bischoff.

Der BUND lädt Bürger ein, selbst aktiv zu werden. Auch Balkonbepflanzungen können einen Beitrag leisten. Wichtiger als künstliche Nisthilfen sind dabei insektizidfreie Lebensräume mit geeigneten Pflanzen. Bis Oktober sind die Bestäuber noch unterwegs und dankbar für blühende Unterstützung. (dh)

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