Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Der Heidschnuckenweg geht neue Wege in Sachen Nachhaltigkeit. Bei der dritten Zukunftswerkstatt der Top Trails of Germany in Hinterzarten haben sich Wanderexperten über innovative Konzepte für nachhaltiges Wandern ausgetauscht.
Christiane Vogt, Koordinatorin des Heidschnuckenweges und Mitarbeiterin der Stabsstelle Kreisentwicklung des Landkreises Harburg, betont die Bedeutung des Naturschutzes: „Gerade in naturnahen Regionen wie am Heidschnuckenweg in der Lüneburger Heide ist es entscheidend, den schmalen Grat zwischen touristischer Nutzung und dem Schutz empfindlicher Landschaften zu wahren.” Das Naturerlebnis müsse auch für kommende Generationen gesichert werden.
Auch Christa Fredlmeier, Geschäftsführerin der Top Trails, unterstreicht die Bedeutung der Nachhaltigkeit: „Das Thema ist fest in unserem Leistungsversprechen verankert. Wir wollen dies nun fortführen und zukunftsfähig machen.” Als erste konkrete Maßnahme plant der Verbund den flächendeckenden Ausbau von Refill-Stationen. Wanderer sollen künftig auf jeder Etappe ihre Trinkflaschen auffüllen können. Dies soll aktiv zur Reduzierung von Einwegplastik beitragen.
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Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der umweltfreundlichen Anreise. Der kostenlose Heide-Shuttle in den Landkreisen Harburg und Heidekreis ist dabei ein Vorzeigebeispiel. Auch umweltbewusste Gastgeber entlang des Weges sollen künftig stärker in den Fokus rücken. Der 223 Kilometer lange Heidschnuckenweg führt durch mehr als 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide. Seit seiner Eröffnung 2012 verbindet er auf 13 Etappen die schönsten Flecken der Region. Zusätzlich bieten zwölf Heideschleifen Rundwanderwege zwischen 1,4 und 20,9 Kilometern Länge. (dh)











