Kreisfeuerwehrbereitschaft probt Waldbrandbekämpfung in Hollenstedt

Löschwasser wird in einen Sammelbehälter gefüllt. Foto: Feuerwehr
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Buchholz in der Nordheide/Hollenstedt. Mit einem fiktiven Waldbrandszenario probte die Kreisfeuerwehrbereitschaft am Samstag den Ernstfall. Mehr als 150 Einsatzkräfte übten im Schützengehölz Hollenstedt die Bekämpfung eines Großbrandes.

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Das Szenario: Ein Feuer auf einem Getreidefeld greift bei Waldbrandwarnstufe 4 auf das nahe Gehölz über. Die Übung startete um 9 Uhr an der Hollenstedter Sporthalle. Jan Elvers, stellvertretender Abschnittsleiter „Elbe”, übergab auf dem Hof von Jörg Meier in Wohlesbostel die Einsatzaufträge an die Zugführer. Der Fachzug „Führung & Kommunikation” unterstützte dabei die Einsatzleitung. 

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Die Brandbekämpfungszüge errichteten mehrere hundert Meter lange Riegelstellungen im Schützengehölz. Parallel dazu organisierte der Wassertransportzug die Versorgung mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr. Die Wechselladerfahrzeuge der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Feuerwehr Neu Wulmstorf lieferten mit Abrollbehältern jeweils 10.000 Liter Löschwasser.

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Herausfordernde Wasserversorgung

Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Der Wasserförderzug verlegte eine doppelte Schlauchleitung über mehr als einen Kilometer von der Este zur Einsatzstelle. Die Pumpen mussten von Hand zum nicht befahrbaren Flussufer getragen werden. Für die Querung der stark befahrenen Moisburger Straße kamen Schlauchbrücken zum Einsatz.

Erfolgreicher Übungsabschluss

Nach erfolgreichem Abschluss der Übung um 12 Uhr verpflegte der Fachzug „Verpflegung” die Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus Hollenstedt mit Gulasch und Reis. Stephan Schick, Kreisbereitschaftsführer und seine Stellvertreter Michael Matthies und Martin Heidtmann, zeigten sich sehr zufrieden: „Die im vergangenen Jahr noch vorhandenen kleineren Defizite konnten wir in diesem Jahr nahezu vollständig beheben”, sagte Schick bei der abschließenden Zugführerbesprechung. (dh)

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